Die Förderung energetischer Sanierung und energieeffizienter Neubauten durch die KfW-Gebäudeprogramme erreichte 2009 ein neues Rekordvolumen von 8,9 Milliarden Euro. Dies geht aus einer Antwort der Bundesregierung (17/490) auf eine Kleine Anfrage der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen (17/356) hervor. Auch die Nachfrage für Einzelmaßnahmen aus den KfW-Programmen habe 2009 ein Rekordniveau erreicht.
Die privaten Haushalte stellen laut Regierungsangaben die größte Investorengruppe an der Gesamtförderung dar. Seit der Einführung der CO2-Gebäudesanierungsprogramme konnten insgesamt 7.237.000 Tonnen CO2 eingespart werden, heißt es weiter. Die Nachfrage nach Energieberatung sei zudem von 12.000 Beratungen im Jahr 2005 auf 40.000 Vor-Ort-Energieberatungen im Jahr 2009 angestiegen. Seit dem Start der KfW-Infrastrukturprogramme im Januar 2007 seien insgesamt 561 Darlehen mit einem Kreditvolumen von 230,8 Millionen Euro zugesagt worden. Diese Kreditmittel nutzten überwiegend die Kommunen und gemeinnützigen Vereine.
Die KfW-Programme seien als lernende Programme angelegt, um diese auf Grundlage von Evaluierungen zu verbessern und zu vereinfachen. Bereits 2009 seien die Programme überarbeitet worden. Derzeit finde erneut eine Prüfung weiterer Maßnahmen zur Verbesserung der Fördereffizienz statt.
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