Berlin - Bundesumweltminister Norbert Röttgen (CDU) hat sich bei der Energieversorgung neben der Atomkraft als sogenannte Übergangstechnologie auch für neue Kohlekraftwerke ausgesprochen. «Sie sind viel besser als alte Kohlekraftwerke, die schon seit 30 Jahren laufen», sagte Röttgen am Sonntag im Deutschlandfunk.
Neue Kohlekraftwerke seien deutlich effizienter und besser regelbar als alte Anlagen. Umweltschützer lehnen dagegen den Bau von Kohlekraftwerken wegen der CO2-Emissionen ab.
Ziel der Bundesregierung sei es, die Energieerzeugung nahezu vollständig auf erneuerbare Energiequellen umzustellen. «Bis wir das Zeitalter der regenerativen Energien mit einer nahezu vollständigen Versorgung erreicht haben, braucht es auch noch Übergangstechnologien», sagte Röttgen. Die Grünen warfen der Bundesregierung Anfang Dezember vor, eine überholte Industriepolitik zu betreiben, indem weiterhin Kohlekraftwerke gebaut würden.
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