Der parlamentarische Geschäftsführer der CDU/CSU Bundestagsfraktion und Vertraute von Angela Merkel Norbert Röttgen ist neuer Bundesumweltminister. Er übernimmt damit das Amt von Sigmar Gabriel (SPD).
In Sachen Umwelt- und Klimapolitik ist der Rheinländer und promovierte Jurist Röttgen bis jetzt noch nicht sonderlich in Erscheinung getreten. Dennoch ist er kein unbeschriebenes Blatt in diesem Themenbereich.
Schon im April 2007 nahm er mit einem Positionspapier zum Klimawandel der Unionsfraktion Stellung zu diesem Thema: "Beim Klimaschutz muss gehandelt werden. Noch besteht Zeit, Maßnahmen zu ergreifen, um die schlimmsten Auswirkungen des Klimawandels zu verhindern. Wird dagegen nicht entschieden gehandelt, drohen weltweit erhebliche Veränderungen der Umwelt sowie massive soziale und ökonomische Verwerfungen."
Außerdem heißt es: "Unabgestimmte Einzelmaßnahmen und Symbolpolitik sind nicht in der Lage, einen wesentlichen Beitrag zum Klimaschutz zu leisten. Für eine erfolgreiche Klimaschutzpolitik bedarf es vielmehr eines integrierten Ansatzes, der international neue Impulse setzt, die europäische Vorreiterrolle stärkt und bei dem Deutschland auch in Zukunft seine Verantwortung wahrnimmt."
Dieses Ziel gilt es vor allem in Kopenhagen zu verfolgen und nicht den leichten Weg einer Symbolpolitik zu folgen, sonder endlich zu handen (www.endlich-handeln.de).
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