klimAktiv.de
Co2-Rechner

Seite empfehlen

Grüne beschließen radikales Paket zur Minderung der Erderwärmung (23.11.2007)

Nürnberg - Mit radikalen Neuerungen bei Verkehr, Stromerzeugung, Artenschutz und Öko-Abgaben wollen die Grünen die Erderwärmung auf maximal zwei Grad begrenzen.


Die GrünenDie Erderwärmung sei die historisch «ernsteste Bedrohung» der Menschheit. Dabei sehen sich die Grünen als «Teil einer Bewegung», wie es in einem am Freitag auf dem Nürnberger Parteitag mit großer Mehrheit gefassten Beschluss heißt. Das Modell eines «Öko-Bonus» sieht vor, dass für den unterschiedlich hohen Privatverbrauch von Strom- und Wärme-Energie entsprechend dem CO2-Ausstoß unterschiedlich hohe Abgaben fällig werden.

Der Staat zahlt das so eingenommene Geld den Bürgern dann als «Öko-Bonus» direkt und komplett zurück. Dabei erhält jeder Bürger - auch Kinder - einen gleich großen Anteil. Zwei Effekte erhoffen sich die Grünen: Vielverbraucher gehen ins Minus, Wenigverbraucher ins Plus - so entstünden Anreize für weniger CO2-Verbrauch. Es sollen zudem Geringverdiener profitieren, da diese meist wenig verbrauchten.

Auf Initiative des Tübinger Oberbürgermeisters Boris Palmer fordern die Grünen, die Wahl eines Koalitionspartners von dessen Bereitschaft zum Klimaschutz abhängig zu machen sowie auch Durchschnittsverdienern für das Klima etwas abzuverlangen.

Die Grünen wollen verstärkt Tempo 30 innerorts und generell 120 auf Autobahnen. Sie fordern City-Maut-Systeme, autofreie Stadtteile, eine Million Elektroautos bis 2020, mehr Leichtbau- und Solarautos, CO2-Obergrenzen von 80 Gramm ab 2020, eine höhere LKW-Maut und Steuern auf Flugbenzin. Dazu Passivhäuser, befristete höhere Förderung für Windkraftanlagen im Meer und Biogasnutzung. Die Stromnetze sollen öffentlich kontrolliert werden. Wirtschaft und Lebensweise sollen binnen Jahrzehnten komplett auf erneuerbare Energien umgestellt werden. Der CO2-Verbrauch soll von heute durchschnittlich zehn auf zwei Tonnen pro Bundesbürger sinken.

Gleiche Pro-Kopf-CO2-Ausstoßrechte weltweit werden angestrebt - gelenkt von UN-Organen. Der Anbau von Raps, Mais oder Getreide zur Energiegewinnung dürfe nicht auf Kosten von Natur oder Nahrungsmittelerzeugung gehen. Deutschland soll sich international für eine neue Finanzierung des Urwaldschutzes, gegen das größte Artensterben seit der vergangenen Eiszeit und klimafreundliche Technologien für Entwicklungsländer einsetzen.


Quelle: dpa


Bundesumweltministerium

02.09.2010

«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten

UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz

Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung

Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen

Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage

Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit

Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild

Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen

01.09.2010

Mark-E steigt in Windkraftnutzung ein

Verbände: Erhöhung der Energiesteuer für energieintensive Betriebe ist Fehlentscheidung

Greenpeace setzt Klimaforschung in der Arktis fort

dena: Ausbau europäischer Stromnetze für Erneuerbare Energien dringend notwendig

Umweltminister: Die Zukunft liegt in klimafreundlicher Entwicklung

Längere Laufzeiten bringen keine Vorteile für den Klimaschutz

31.08.2010

Phoenix Solar AG realisiert 2,2 Megawatt Solarpark in der Slowakei

Merkel will schnelle Atom-Entscheidung

Entwicklung von Megastädten lässt Elektroautomarkt einen Gang zulegen

30.08.2010

Klimaforscher: Wetterextreme werden zunehmen

Regierung uneins über Atomlaufzeiten

Kontrollorgan empfiehlt Klimarat IPCC grundlegende Reform

BDI: Wirtschaft hält Klimaschutzzusagen ein

Merkel: Atom-Gewinnabschöpfung für Ökoenergien

29.08.2010

Gutachter für bis zu 20 Jahre längere AKW-Laufzeiten / Merkel: 10 bis 15 Jahre vernünftig

75-Watt-Glühbirnen werden aus Europa verbannt

Röttgen kritisiert Kürzung bei Gebäudesanierung

27.08.2010

Merkel dringt auf massiven Stromnetzausbau

Atom-Debatte: DIW gegen freiwilligen Beitrag

NABU zu CCS: Bei CO2-Deponierung Mensch und Natur schützen

Die wichtigsten Niedrig-Energie-Szenarien - ein Vergleich

Energiemodelle sind in Ministerien eingetroffen

Fußabdruck von Lithium-Ionen-Akkus für Elektroautos besser als erwartet

Forscher: LED-Lampen lassen Stromverbrauch nicht sinken

26.08.2010

VCD kritisiert Entwurf für Verbrauchskennzeichnung PKW: 'Mogelpackung'

Merkel will Zusatzbelastung für Atomwirtschaft

Egal, was wir tun: Der Meeresspiegel steigt

Gutachten voraussichtlich mit niedrigeren Ökostrom-Zielen

Sarkozy will für G20 eigenständiges Sekretariat und mehr Klimapolitik

Smart Grid, Smart Meter - Smarte Energiekunden?

Energiemanagement von Gebäuden mit Hilfe der Wettervorhersage