Die Deutsche Energie-Agentur GmbH (dena) hat einen Online-Heizcheck entwickelt, der mit einfachen Angaben versteckte Kostenfallen im Haus aufdeckt. Wie Heizenergie gespart werden kann, ist so auf einen Blick zu erkennen. Sind die Heizrohre gedämmt? Wie sieht es mit dem Dachboden aus? Liegt der Kauf eines neuen Heizkessels schon länger als 10 Jahre zurück? Und wie wird geheizt: eher mollig warm oder 20 Grad Raumtemperatur?
Ein Beispiel: Familie Mustermann bewohnt ein 150m² Einfamilienhaus aus den 1960er Jahren. Die Heizrohre im Keller und das Dach sind nicht gedämmt. Da die Familie zwei kleine Kinder hat, wird im Winter viel geheizt. Die Heizanlage ist mit 15 Jahren nicht mehr auf dem neuesten Stand der Technik. Dank dieser Angaben errechnet der Online-Check in Sekundenschnelle, wie viel Familie Mustermann potenziell sparen könnte: 1173 Euro im Jahr. Zusätzlich erhält die Familie konkrete Empfehlungen, mit welchen Maßnahmen dieses Einsparpotenzial erreicht werden kann.
Hohe Energiepreise belasten die Geldbeutel der Verbraucher immer stärker. Die Kosten für Heizung und Warmwasser haben sich in den vergangenen zehn Jahren fast verdoppelt. Höchste Zeit also, Energie zu sparen. "Eine umfassende energetische Sanierung ermöglicht bis zu 85 Prozent Energieeinsparung. Aber auch mit Einzelmaßnahmen kann schon eine Menge erreichen werden", betont Thomas Kwapich, Bereichsleiter bei der dena. Der neue Online-Heizcheck gibt hierfür erste Anhaltspunkte. Für eine umfassende Gebäudeanalyse empfiehlt die dena eine Energieberatung.
Die KfW Bankengruppe unterstützt Maßnahmen für energetische Verbesserungen am Haus: Wer z. B. sein Wohnhaus dämmt, die Fenster erneuert oder einen Brennwertkessel einbaut, kann einen Zuschuss von fünf Prozent der Investitionssumme, maximal 2.500 EUR erhalten. Für eine Optimierung der Heizanlage beträgt der Zuschuss 25 Prozent der Kosten, mindestens 100 Euro. Bei Kosten unter 100 Euro wird kein Zuschuss ausgezahlt. Der dena-Tipp: Maßnahmen aufeinander abstimmen, dann ist der Einspareffekt viel größer.
Den Online-Check und weitere ausführliche Tipps, wie beim Heizen mit wenig Aufwand viel gespart werden kann, finden Interessierte unter www.zukunft-haus.info/heizcheck
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