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20.05.2014

Stadtwerke Tübingen sind erstes KlimaStadtWerk des Monats

Radolfzell / Tübingen - Als ersten kommunalen Energieversorger ehrt die Deutsche Umwelthilfe e. V. (DUH) die Stadtwerke Tübingen für ihr vorbildliches Engagement beim Klimaschutz. Sie sind das "KlimaStadtWerk" des Monats Mai. Mit ihrer Kampagne "Null-Komma-Strom - Wir sparen uns ein Kraftwerk" verringert der kommunale Energieversorger auf vielfältige Weise den Stromverbrauch seiner Stadt und schärft das Bewusstsein für einen sinnvollen Umgang mit Energie im Alltag.

Bild Tübingen: pixelio.de / Daniel Weiss"Die Stadtwerke Tübingen haben sich vom reinen Energieversorger zu einem Anbieter intelligenter Effizienzdienstleistungen gewandelt und gehen mit gutem Beispiel beim Klimaschutz voran", würdigt Robert Spreter, Leiter Kommunaler Umweltschutz der DUH, ihren Einsatz und ergänzt: "In Tübingen hat ein Umdenken stattgefunden. Das Projekt der Stadtwerke schafft es, Treibhausgase gar nicht erst entstehen zu lassen und macht den Kauf energiesparender Produkte attraktiv."

Energiecoaching gehört ebenso zum Angebot wie Stromsparpakete mit Geräten, die weniger Strom verbrauchen. Diese sind über den Energiesparladen im Internet erhältlich. Kunden-Gutscheine für den "Energiesparshop" schaffen außerdem einen Anreiz, sich mit dem eigenen Energieverbrauch aktiv auseinanderzusetzen und diesen zu verringern.

"Ziel der Kampagne ist es, ein imaginäres Kraftwerk mit einer Leistung von 300 kW einzusparen. Tatsächlich haben wir bereits heute fast 80 Prozent Ersparnis erreicht", erläutert Ortwin Wiebecke, Sprecher der Geschäftsführung der Stadtwerke Tübingen GmbH. Der Energieversorger kooperiert mit dem Unternehmen "Grünspar", das selbst energie- und wassersparende Gebrauchsgegenstände vertreibt und gleichzeitig mit über 100 Unternehmen und Energieversorgern zusammenarbeitet.

Der DUH-Wettbewerb "KlimaStadtWerk des Monats" wird vom Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz, Bau und Reaktorsicherheit im Rahmen der Nationalen Klimaschutzinitiative gefördert und läuft noch bis Ende September 2014. CO2-Einsparung sowie strategische Vorhaben für den Klimaschutz stehen dabei im Mittelpunkt. Nächster Einsendeschluss ist der 30. Juni 2014. Kooperationspartner des Wettbewerbs sind der Verband Kommunaler Unternehmen (VKU), der Deutsche Städtetag und der Deutsche Städte- und Gemeindebund.


Quelle: Deutsche Umwelthilfe e.V.

© Bild Tübingen: pixelio.de / Daniel Weiss


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