Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Quelle: ergonoMedia/photocase.com und sepphuberbauer/photocase.com

23.02.2012

Schweizer Briefpost wird klimaneutral

Die Schweizerische Post kompensiert ab dem 1. April 2012 die CO2-Emissionen des gesamten adressierten Inlandbriefverkehrs. Der Versand von Briefen innerhalb der Schweiz wird dadurch klimaneutral.

Wie die Schweizerische Post mitteilt, werden die «pro clima»-Zuschläge für die Kompensation der CO2-Emissionen, die beim Transport der Inlandbriefe entstehen, von der Post selbst übernommen. Jährlich werden so rund 50.000 Tonnen CO2 über internationale «Gold Standard»-Projekte sowie ein Schweizer Klimaschutzprojekt kompensiert.

Wie das Unternehmen weiter mitteilt, ist der klimaneutrale Inlandbrief ein weiterer wichtiger Bestandteil der Klimaschutzstrategie der Post, im Rahmen derer sie die Energieeffizienz steigert, den Anteil an erneuerbaren Energien erhöht und CO2-Emissionen kompensiert.

Bis 2013 will die Post den jährlichen CO2-Ausstoss um 15.000 Tonnen reduzieren. Dabei setzt sie auf die sukzessive Umrüstung auf Elektrofahrzeuge in der Briefzustellung bis 2016, den Minergie-Standard bei Neu- und Umbauten und einen hohen Bahnanteil beim Transport zwischen den Zentren.

Schon seit 2008 nutzt die Post zu 100 Prozent Elektrizität aus Wasser- und Windkraft und beabsichtigt nun, die Dächer von über 20 Betriebsgebäuden mit Fotovoltaikanlagen auszurüsten.


CO2-handel.de



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