Berlin - Berlin, Braunschweig, Freiburg, Herzogenaurach und Kiel sind die Sieger eines Kampagnen-Wettbewerbs «Kopf an: Motor aus».
Wie das Bundesumweltministerium am Mittwoch in Berlin mitteilte, bekommen diese fünf Städte im kommenden Jahr aus Mitteln der nationalen Klimaschutzinitiative eine entsprechende Image-Kampagne finanziert. Die Aktion solle Bürger zum aktiven Klimaschutz motivieren.
Dabei werben Großflächenplakate, Anzeigen, Kino- und Radiospots dafür, auf Kurzstrecken das Auto stehen zu lassen und stattdessen mit dem Rad zu fahren oder zu Fuß zu gehen, wie das Ministerium erläuterte. Für die Kampagnen stellt das Umweltministerium insgesamt rund eine Million Euro zur Verfügung. Ab Frühjahr 2010 werde mit dem Slogan «Kopf an: Motor aus. Für null CO2 auf Kurzstrecken» für den Klimaschutz per Fuß und Rad geworben.
Insgesamt 55 Städte bewarben sich beim Bundesumweltministerium um den Zuschlag der Kampagne in 2010. Bis in die letzte Runde schafften es neben den Gewinnerstädten auch Bremen, Coesfeld, Göttingen, Kiel, Kirchheim unter Teck, Ludwigsburg, Münster, Norderstedt, Potsdam und Unna.
In diesem Jahr wurde den Angaben zufolge die Kampagne bereits in den vier Modellstädten Bamberg, Dortmund, Halle (Saale) und Karlsruhe mit Erfolg umgesetzt. Im deutschen Verkehrssektor würden jährlich rund 160 Millionen Tonnen Kohlendioxid (CO2) ausgestoßen, das sind fast 20 Prozent der Gesamtemissionen. Die Hälfte aller Autofahrten liege unter sechs Kilometern. Wegen des überproportionalen Spritverbrauchs könne auf diesen Distanzen besonders viel CO2 eingespart werden.
(Internet: www.kopf-an.de)
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