Würde die Wachstumsprognose des Bundesverkehrsministeriums Wirklichkeit, so würden die direkten CO2-Emissionen des Güterverkehrs bis 2020 deutlich ansteigen – von 39,4 Millionen Tonnen (2005) auf 47,6 Millionen Tonnen. Zu dem Ergebnis kommt ein jetzt vorgelegtes Strategiepapier des Umweltbundesamtes (UBA). Das bedeutet, dass es bis 2020 anstelle der angestrebten Stabilisierung zu einem Anstieg um über acht Millionen Tonnen CO2 gegenüber 2005 käme.“
Um dem gegenzusteuern, entwicktelt das UBA ein Szenario, mit dem die jährlichen direkten CO2-Emissionen des Güterverkehrs – bezogen auf 2020 – um 2,7 Millionen Tonnen gegenüber 2005 sinken. Dies entspricht einer Einsparung von 10,9 Millionen Tonnen.
Der Bericht "Strategie für einen nachhaltigen Güterverkehr" beschreibt die bisherige und zukünftige Entwicklung des Güterverkehrs, zeigt die Konflikte mit den Erfordernissen des Umweltschutzes auf und stellt in einem Szenario Maßnahmen vor, um die angestrebten Ziele zu erreichen.
Das Strategiepapier liegt auf den Seiten des UBA als Download vor (Bild anklicken). Eine Kurzfassung erhalten Sie hier
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