klimAktiv.de
Co2-Rechner

Sie sind hier: Home : Zuhause
Seite empfehlen

Studie: Thermische Behandlung von Kunststoff hat negative CO2-Bilanz (05.11.2009)

Köln - Jeder Verbraucher, der Kunststoffverpackungen in die Gelbe Tonne gibt, leistet einen wichtigen Beitrag zum Klimaschutz.


Müll Bild:Pixelio/PGMDas ist das Ergebnis einer Studie des Instituts für Energie- und Umweltforschung (ifeu), Heidelberg, die heute im Rahmen einer Veranstaltung des Naturschutzbund Deutschland e.V. (NABU) und der Duales System Deutschland GmbH (DSD) in Berlin vorgestellt wurde.

Jede Tonne Kunststoffverpackungen, die getrennt gesammelt wird, statt mit dem Restmüll in Müllverbrennungsanlagen (MVA) verbrannt zu werden, spart demnach 1,26 Tonnen an klimaschädlichen Treibhausgasen. "Die Verbrennung von Kunststoff in durchschnittlichen MVA dagegen erzeugt mehr Kohlendioxid, als sie einspart", erklärt Stefan Schreiter, Vorsitzender der DSD-Geschäftsführung.

Das Forschungsinstitut hat verschiedene Szenarien zur Behandlung von Kunststoffabfall miteinander verglichen. "Die hochwertige Verwertung von Kunststoff zu Regranulaten und neuen Kunststoffprodukten wie Autoteilen, Eimern oder auch neuen Verpackungen trägt signifikant zur Entlastung des Klimas bei", resümiert Dr.-Ing. Michael Heyde, Leiter Technik und Systementwicklung bei DSD.

Wo eine werkstoffliche Verwertung des Kunststoffs nicht möglich oder unwirtschaftlich ist, stellt eine hochwertige energetische Verwertung als Ersatzbrennstoff für Kraft- oder Zementwerke eine Alternative dar. "Die energetische Verwertung in MVA ist nicht lohnend, weil deren Wirkungsgrad zu gering ist", so Heyde.

Der Vorteil der werkstofflichen Verwertung werde in der Zukunft sogar noch zunehmen, ist Heyde überzeugt: "Es gibt noch Potenzial, das Kunststoffrecycling weiter zu verbessern. Der technische Fortschritt ist noch nicht ausgereizt." Überdies rechne sich das werkstoffliche Recycling zumindest von Folien und sortenreinen Kunststoffen auch wirtschaftlich. "Wird der Kunststoff in der MVA verbrannt, geht er als Kohlendioxid in die Atmosphäre. Das ist weder wirtschaftlich noch für die Umwelt interessant", hob Heyde hervor.

Weitere Informationen im Internet unter www.gruener-punkt.de

 

 


Quelle: Duales System Deutschland GmbH


Bundesumweltministerium

30.07.2010

Fliegen im Jahr 2050 - Airbus stellt Konzeptstudie vor

Eiskernbohrung in Grönland – Rückschlüsse auf Klimabedingungen der letzten Warmzeit

China will Erfolg für Klimagipfel in Mexiko

Solarunternehmen Conergy einigt sich mit Banken

29.07.2010

Forscher: Seit 1990 steigt die Temperatur in der Arktis rasant an

05.10.10: Ressourceneffizienz - Motor für ein Grünes Wachstum

Atomindustrie dringt auf «15 Jahre plus X»

DIW Berlin: Grundsätzlich viel Spielraum für Brennelementesteuer

Kohlendioxid-Recycling: Klimakiller oder Kassenknüller?

28.07.2010

Für Stromleitung aus der Wüste: Blaupause mit 800 kV steht in China

Karlsruher Stadtmobil-Kunden können Plug-in Hybrid Prototypen mieten

Unterwasserfahrzeug forscht unter dem Treibeis der Arktis

Baden-Württemberg: 80 Prozent mehr Schiffs-Gütertransport möglich

19.08.10 : Emissionshandel und Klimaschutz in den USA

Röttgen will Windenergie verstärkt fördern

21.10.10: Launch Event für CDP Deutschland Bericht

27.07.2010

Online-Rechner: Photovoltaik-Anlagen planen für Wohngebäude

Bund kappt Ökosteuer-Rabatte für energieintensive Industrie

Brasilianische Ureinwohner besetzen Wasserkraftwerk

Elektroauto Chevrolet Volt kommt zum Premiumpreis

Die Nutzung der Windenergie auf dem Meer kennt nur Gewinner

Viele Fragen offen für Deutschlands grüne Zukunft

Bundesnetzagentur: Über drei Gigawatt mehr Solaranlagen im ersten Halbjahr

Arche Noah Tierpark - Zoos arbeiten für Artenschutz

KfW-Klimaschutzbeauftragter koordiniert Erstellung von Weltklimabericht

Stadtwerke Flensburg verkauft Ökostrom über mobilcom-debitel

26.07.2010

Kleine solarthermische Kraftwerke mit Mehrfachnutzen für heiße Länder

Wuppertal-Institut: CCS als Brückentechnologie für deutsche Kohlekraftwerke unnötig

Ab 26. Juli: Dritte Bayerische Klimawoche startet mit über 700 Aktionen

Musterkommunen-Wettbewerb: 72 Bewerber erhalten CO2-Rechner für ihre Bürger