Die Kommunen müssten das Recht erhalten, Carsharing-Stationen ähnlich wie Taxi-Stände auf öffentlichen Straßen auszuweisen. Außerdem solle das «Auto-Teilen» in nationale Klimaschutz- und Förderprogramme integriert werden.
«Jedes Carsharing-Fahrzeug ersetzt zwischen vier und zehn Privatwagen», erklärte Loose. Vernetzt mit Bus, Bahn oder Fahrrad entlasteten die geteilten Autos die Straßen und verbesserten die Umweltbilanz der Städte. Die Entlastung von Verkehr und Umwelt könne aber nur dann weiter verstärkt werden, «wenn die nationale Verkehrs- und Umweltpolitik die Rahmenbedingungen verbessern würde».
Anfang des Jahres waren dem Verband zufolge 220 000 Teilnehmer registriert, 30 000 mehr als vor einem Jahr. Weitere 42 000 Fahrer nutzten ähnliche Angebote, bei denen es aber keine festen Stationen zur Rückgabe der Autos gibt. Diese klassischen Stationen gibt es nach Verbandsangaben mittlerweile in 309 Städten und Gemeinden. Dort stünden für Kunden 5600 Wagen bereit. Beim Carsharing zahlen Fahrer eine monatliche Gebühr und für die Nutzung des Auto zusätzlich einen Mietpreis.








