Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Quelle: ergonoMedia/photocase.com und sepphuberbauer/photocase.com

11.04.2012

Keine torfhaltige Erde für Blumentopf und Balkonkasten

Wer beim Einkauf darauf achtet, dass er Blumenerde ohne Torf kauft, schützt das Klima. Denn Torf kommt aus Mooren und Moore haben im Lauf von Jahrhunderten viel CO2 gespeichert, das mit deren Abbau freigesetzt wird. Darauf weist das Umweltbundesamt hin. Die Umweltorganisation BUND hält hierzu eine Einkaufscheckliste bereit.

Ob Rosen, Tulpen oder Nelken – Frühlingszeit ist Pflanzzeit. Doch wählen Sie nicht nur die Blumen sorgfältig aus, schauen Sie auch bei der Erde genau hin: viele Blumenerden enthalten Torf aus Hochmooren. Beim Abbau von Torf werden diese Feuchtgebiete, deren Entstehung Jahrhunderte bis Jahrtausende gedauert hat, entwässert. Dabei wird nicht nur der Lebensraum seltener Tiere und Pflanzen zerstört, es entweicht auch CO2. Moore sind wertvolle Speicher für das Treibhausgas. Moorschutz ist daher auch Klimaschutz.

Bild: Pixelio/Petra BorkDie umweltfreundliche Alternative für Garten und Balkon: Blumenerde mit Kompost. Kompost macht die Erde locker und leicht und ist reich an organischer Substanz – optimale Wachstumsbedingungen für Pflanzen. Im Garten lässt sich Kompost leicht ansetzen. Sie können ihn auch zukaufen oder mit Kompost angereicherte Blumenerde verwenden. Achten Sie dabei auf das Gütesiegel.

Den "BUND-Einkaufsführer für torffreie Erde", eine Auflistung marktgängiger Erden sowie ergänzende Hinweise auf zwei DIN A 4-Seiten als PDF erhalten Sie auf bund.net . Der Einkaufsfüher weist auch aus, welche Erden Xylit enthalten. Dieser Zusatzstoff ist ein Nebenprodukt beim Braunkohleabbau. Dieser fügt der Natur genau wie der Torfabbau große Schäden zu, so der BUND.


Quelle: Umweltbundesamt / zü

© Bild: Pixelio/Petra Bork



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