Ein längerfristigen Ziel würde den Energieversorgern Planungssicherheit geben und sie kurzfristig zu größeren Investitionen in den Klimaschutz zwingen, sagte Teyssen.
Der Eon-Chef setzt sich auch für Änderungen beim europäischen Klimaschutz ein. Dabei hoffe er auf Hilfe des neuen Bundesumweltministers Peter Altmaier (CDU). Auf europäischer Ebene müssten die nationalen Förderinstrumente für erneuerbare Energien harmonisiert werden, forderte Teyssen.
«Es ist spektakulär unverantwortlich, dass wir 20 Prozent des Stroms für hohe Kosten aus erneuerbaren Quellen einkaufen, der Rest der Stromerzeugung aber gleichzeitig dreckiger wird», sagte der Eon-Chef. Deutschland habe zwar den Anteil von erneuerbaren Energien an seiner Energieversorgung im vergangenen Jahr auf einen Rekordwert gebracht, zugleich aber seinen CO2-Ausstoß um sechs Millionen Tonnen gesteigert.








