Die Bürger fangen schon mal an - Kopenhagen soll folgen
150 Tage vor dem Klimagipfel in Kopenhagen (7.-18. Dezember) beginnt am 10. Juli 2009 die Kampagne ‚ Endlich Handeln!, deren Ziel es ist, bis zum Klimagipfel möglichst viele Bürger zu ‚KlimAktivisten‘ zu machen. Geschehen soll dies durch das Eröffnen eines individuellen CO2-Kontos, mit dem sich die Teilnehmer für ein klimabewusstes Handeln entscheiden und individuelle Schritte unternehmen, um ihren Anteil am CO2-Ausstoß zu optimieren. Mit der Kampagne soll den Entscheidungsträgern in Kopenhagen ein eindeutiges Votum der Bürgerinnen und Bürger mit einem Appell zur Ergreifung entschlossener Maßnahmen überbracht werden.
Initiiert von der gemeinnützigen KlimAktiv GmbH wird die Kampagne gemeinsam mit dem B.A.U.M. e.V. sowie mit Hilfe zahlreicher Unterstützer aus Wissenschaft, Umweltverbänden, Wirtschaft, Politik und Medien durchgeführt.
Die Schirmherrschaft wird gemeinsam getragen von Thomas Jorberg (GLS Bank), Prof. Dr. Claudia Kemfert (DIW), Ursula Sladek (EWS Schönau), Winfried Hermann (MdB Die Grünen), Josef Göppel (MdB CSU), Franz Alt (Journalist) und Arved Fuchs (Forscher) und Prof. Gege (BAUM e.V.)
„Wir möchten mit dieser Aktion den Bürgern die Möglichkeit geben, ein Zeichen für die Weltklimakonferenz in Kopenhagen zu setzen, indem Sie durch das CO2-Konto ihr persönliches Handeln belegen", so Stephan Schunkert, Geschäftsführer der KlimAktiv gGmbH, die den CO2 Rechner mit Kontofunktion, gefördert durch das BMU, entwickelt hat.
„Es ist Zeit, zu handeln", betont GLS Bank Vorstandssprecher Thomas Jorberg, der sich seit Jahren auch persönlich für den Klimaschutz engagiert. „Der Klimaschutz ist eine der wichtigsten Zeitfragen, wenn nicht die Schlüsselfrage überhaupt - ist doch eine intakte Umwelt letztlich auch ausschlaggebend für Krieg oder Frieden, Reichtum oder Armut und die Entwicklung der Wirtschaft."
Die Initiatoren streben an, den Kreis der Partner und Unterstützer während der Kampagne noch zu erweitern, um so möglichst viele Gruppen der Gesellschaft zu erreichen. Auf dem eigenen Kampagnenportal www.endlich-handeln.de wird der jeweils aktuelle Stand der Kampagne zu verfolgen sein. Während der Kampagnendauer sind außerdem zwei Events geplant, im Rahmen derer neueste Erkenntnisse zum Klimawandel diskutiert werden sollen.
„Der Klimawandel macht nicht in der Arktis Stopp, sondern wird mit einiger Verzögerung den gesamten Globus erreichen. Wir haben keine Zeit zu verlieren!", so Arved Fuchs, der gerade zu einer einjährigen Polarexpedition aufgebrochen ist, um die Veränderungen der Region durch den Klimawandel zu dokumentieren.
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