Was kann der Einzelne schon gegen den Klimawandel unternehmen? Sehr viel, davon sind die Verantwortlichen der Stadt Gelsenkirchen überzeugt. Eine gute Möglichkeit ist, erst mal zu ermitteln, wie hoch der persönliche CO2-Ausstoß ist und das für alle Lebensbereichen: Wohnen, Mobilität, Ernährung und Konsum. Der neue CO2-Rechner, den die Stadt Gelsenkirchen ihren Bürgern online zur Verfügung stellt, macht es ab sofort ist es möglich, die eigene CO2-Bilanz aufzustellen.
"Mit dem CO2-Rechner Gelsenkirchen besteht nun auch für Bürgerinnen und Bürger die Möglichkeit zu bestimmen, wie ihre persönliche CO2-Bilanz heute aussieht und wie anhand von Tipps Verbesserungen erzielt werden können", erläutert Oberbürgermeister Frank Baranowski.
Der CO2-Rechner ermöglicht auch das Eröffnen eines individuellen CO2-Kontos, mit dem sich Bürgerinnen und Bürger in Gelsenkirchen für ein klimabewusstes Handeln entscheiden und individuelle Schritte unternehmen können, um ihren Anteil am CO2-Ausstoß zu senken. Rund um die gerade begonnene Weltklimakonferenz in Kopenhagen können die Nutzer des CO2-Rechners mit Kontofunktion bereits ein Zeichen setzen, indem sie durch das CO2-Konto ihr persönliches Handeln belegen. Auf einem hierfür eingerichteten Kampagnenportal www.endlich-handeln.de
Schließlich weisen Experten darauf hin, dass rund 30 Prozent des Einsparungspotentials an Treibhausgasemissionen auf Seiten der Privathaushalte liegt. Jeder Deutsche produziert heute jährlich durchschnittlich rund elf Tonnen CO2 - durch privaten Stromverbrauch, Ernährung, Heizung, Verkehr und sein Konsumverhalten. Wenn wir die Erderwärmung langfristig auf höchstens zwei Grad beschränken wollen - dies ist inzwischen auf internationaler Ebene ein anerkanntes Ziel -, müssen wir unsere CO2-Emissionen deutlich senken. Heute wird davon ausgegangen, dass dies langfristig nicht mehr als 2,5 Tonnen CO2 pro Person und Jahr sein dürfen!
Auch wenn diese 2,5 Tonnen als Ziel heute noch nicht vom Einzelnen zu erreichen sind, es ist gut, wenn jeder bei sich selbst anfängt. Das kann beim Einen die Umstellung auf Ökostrom sein, der Andere versucht, das Auto mehr stehen zu lassen oder kauft sich ein klimafreundlicheres Auto, der Dritte kauft klimabewusster ein oder holt sich Rat bei einem Energiesparberater.
Der CO2-Rechner wurde mit Unterstützung des Instituts für Umweltforschung (IFEU), des Umweltbundesamtes (UBA) sowie des Landesamtes für Umwelt (LfU) Bayern von der gemeinnützigen KlimAktiv GmbH entwickelt. Er wird laufend mit den aktuellen wissenschaftlichen Daten aktualisiert und ist heute Standard für CO2-Bilanzierungen im Bereich Haushalt und Privatpersonen.
Weitere Informationen stehen beim Referat Umwelt der Stadt Gelsenkirchen auf Nachfrage unter Telefon 169 45 84 bereit. Alle Projekte zu Klimaschutz und Energie finden Sie hier
Verärgert: Österreich will Sondertreffen mit Deutschland zu Atom
Deutsch-chinesische Kooperation will Satellit zur Treibhausgas-Überwachung entwickeln
LobbyControl fordert Offenlegung von Atom-Vertrag
CO2-Abscheidung – eine ‚Energiebrücke’ ins Nichts?
Klimaschutz: Schifffahrt will weltweit weg vom Schweröl
07.09.2010Hauseigentümer kritisieren «Sanierungs-Zwang»
Telekom gibt Startschuss für Aufbau intelligenter Stromnetze
Der Atomdeal spaltet die Republik
BDEW zum Energiekonzept: Vor allem der Wettbewerb und KWK kommen zu kurz
Schweiz will Schutz der Biodiversität verstärken
Kommission startet Umfrage über EU-Politik zur biologischen Vielfalt
Biologisch vielfältige Wälder lohnen sich auch im Klimaschutz - Kritik an REDD
Deutschland und Japan arbeiten bei Elektromobilität zusammen
Nach Atomkompromiss: Kommunale Versorger wollen Ausgleich
06.09.2010Europa ist bei der Atomenergie gespalten
Klimawandel gefährdet ausreichende Pflanzenbestäubung
Wissenschaft will alte Satellitendaten für künftige Klimaforschung nutzen
WWF legt Analyse durch Ökoinstitut vor: Energiewende ausgebremst
Brüderle und Röttgen legen Energiekonzept vor
05.09.2010CO2-Abscheidung: Vielversprechende Test-Ergebnisse
Energiedebatte lässt Wüstenstrom-Projekt außen vor
Schwarz-Gelb spielt bei Atom auf Risiko
04.09.2010Ontario/Kanada: Kohleausstieg für 2014 beschlossen
03.09.2010Regierung bei Atomfrage auf der Zielgeraden
Regierung kommt bei Energiekonzept in Sachen Energieeffizienz voran
Ermittler sichern Millionen bei Umsatzsteuerbetrügern
UN: Berlin muss über eine Milliarde für Klimaschutz zahlen
Schweizer Erfolgsbilanz: 46 Fernwärmenetze mit erneuerbarer Energie gehen in Betrieb
Siemens ermittelt Deutschlands grünste Stadt
Zeitung: Wulff sieht Grenze für AKW-Laufzeiten bei neun Jahren
02.09.2010«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten
UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz
Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung
Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen
Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit
Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild
Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen