Leverkusen/Ophoven - Der Leverkusener Paralympics Sportler Heinrich Popow stellt den CO2 -Rechner vor.
Jeder Leverkusener Bürger produziert im Schnitt elf Tonnen CO2 pro Kopf und Jahr. Das ist elf Mal so viel wie ein Inder. Will jemand etwas gegen den Klimawandel tun, kann er bei sich selber anfangen: Der CO2-Rechner erstellt in 10 Minuten eine persönliche CO2-Bilanz.
"Wenn wir alle unseren persönlichen Ausstoß um wenige Tonnen senken, ist schon viel gewonnen", erklärt der 26jährige Silbermedaillengewinner über 100 m bei den Paralympics in Peking.
Der CO2-Rechner zeigt wie es geht. Heinrich Popow stellte im Rahmen der Klimakampagne das leicht zu bedienende Computerprogramm aus dem Internet vor. "In nur 10 Minuten kennt man seine persönliche Klimabilanz und bekommt Tipps wo und wie man sparen kann", erklärt der Sportler.
Ganz einfach klickt man sich durch verschiedene Bereiche wie Heizung, Strom, Unterwegs, Konsum oder Ernährung. Ein Balkendiagramm begleitet den Benutzer bei der Berechnung und zeigt den persönlichen CO2-Jahresverbrauch im Vergleich zum deutschen Durchschnitt. Eine Skala zeigt in welchen Bereichen besonders viel CO2 verbraucht wird.
Heinrich Popow war mit seiner eigenen CO2-Bilanz nicht zufrieden, denn er liegt über dem deutschen Durchschnitt von 10,88 Tonnen CO2. Begeistert war er von den konkreten Klimaschutz-Tipps des CO2-Rechners.
Gerade für den Bereich "Unterwegs" nimmt er sich für die Zukunft viel vor. Beim nächsten Autokauf will er sich ein schadstoffärmeres Auto anschaffen. Zudem will er seinen nächsten Flug in den Urlaub kompensieren. Ein Hin- und Rückflug von Köln nach Antalya entspricht einer Klimawirkung von etwa 1300 CO2. Eine vergleichbare Menge Klimagase in Klimaschutzprojekten einzusparen würde 27 Euro betragen.
Hier geht es zum CO2-Rechner des WWF.
Quelle: NaturGut Ophoven, Pressemeldung 28.08.2009
Quelle Bild 1: Heinrich Popow vor dem CO2-Rechner, NaturGut Ophoven
KlimAktiv / Bertge
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