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Internationale Klimakonferenzen

Presseraum in Kopenhagen Bild: KlimAktiv/A.BertgeDer Klimagipfel in Kopenhagen ist nicht das Aus für ein globales Klimaschutz-Abkommen, sondern es wird weiter verhandelt werden. Dieses neue Klimaschutzabkommen soll das die Nachfolge bilden zum Kyoto-Protokoll.

Hier finden Sie Berichte zu künftigen und zurückliegenden Konferenzen sowie aktuelle Nachrichten, die für die Verhandlungen von Bedeutung sind.

 

 

Klimaschutz-Verhandlungen bleiben ohne Durchbruch (06.08.2010)

Image: Courtesy IISDBonn - Die Vorbereitungen für den nächsten Weltklimagipfel in Cancún (Mexiko) verlaufen zäh und ziellos: Eine fünftägige Bonner UN-Klimakonferenz brachte kaum Fortschritte. Vier Monate vor Cancún ist so gut wie klar, dass dort ein neuer umfassender Weltklimavertrag nicht mehr machbar ist. Weiter völlig offen blieb bei der bereits dritten großen Bonner UN-Vorbereitungskonferenz in diesem Jahr die strittige Minderung von Treibhausgasen.

UN-Entwurf: Kimaziele sind nicht stark genug (18.12.2009)

Grafik: Climate Action TrackerKopenhagen - Die bislang beim Gipfel in Kopenhagen vorgelegten Klimaziele reichen nach einem Arbeitspapier des UN- Klimasekretariats nicht aus, um die Erderwärmung ausreichend zu bremsen.

Alle auf dem Tisch liegenden Reduktionsziele für 2020 könnten die Erderwärmung nicht bei zwei Grad stoppen. Vielmehr würde sich die Erde um drei Grad erwärmen, was laut UN-Klimarat katastrophale Auswirkungen hätte. Der britische «Gardian» veröffentlichte das Papier am Donnerstagabend im Internet.

Zwei-Grad-Leitplanke erfordert 40 Prozent weniger Emissionen der Industrieländer bis 2020 (16.12.2009)

Bild: Pixelio/havlenaUm eine gute Chance zu wahren, eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen zu vermeiden, müssen die Industrieländer bis zum Jahr 2020 ihre Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber der Menge von 1990 vermindern, sagen die Autoren des kürzlich veröffentlichten Klimaforschungsberichts "The Copenhagen Diagnosis".

Neue Erkenntnisse zu 'Kippelementen' im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt? (10.12.2009)

Bild: Pixelio/lutineDas Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht in einem Sonderschwerpunkt neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Kippelemente im Klimasystem. Kippelemente sind als Bestandteile des Erdsystems identifiziert worden, die schon durch geringe Störungen grundsätzlich verändert werden können. Das Kippen eines oder mehrerer dieser Elemente - insbesondere im Laufe fortschreitender Erderwärmung - könnte die bemerkenswert stabilen Umweltbedingungen der Nacheiszeit unwiderruflich beenden.

Klimaforscher Schellnhuber: 'Wir stehen an einer Zeitenwende' (30.11.2009)

Hans Joachim Schellnhuber Bild: WBGUEin Misserfolg des Klimagipfels in Kopenhagen könnte nach Einschätzung des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber dramatische Auswirkungen auf Hunderte Millionen Menschen haben. «Wir stehen an einer Zeitenwende», sagt der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im Wortlaut-Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Grundlagen: Das Kyoto-Protokoll

Bild: Pixelio/geraltAuf der 3. Klimakonferenz in Kyoto 1997 haben die Vertragsstaaten das sogenannte "Kyoto-Protokoll" verabschiedet.

Es ist ein Meilenstein in der internationalen Klimapolitik, da es erstmals völkerrechtlich verbindliche Emissionsreduktionsziele festlegt und mit einem klaren Zeitrahmen versieht. Damit hat das Kyoto-Protokoll dem internationalen Klimaschutz einen Rahmen gesetzt.

Der Countdown läuft: Noch 100 Tage bis zur Weltklimakonferenz in Cancún (20.08.2010)

Wie Regierungs-Unterhändler beim UN-Klimaschutz tricksen (07.08.2010)

Germanwatch: UN-Klimaverhandlungen müssen mit dem Klimawandel mithalten (06.08.2010)

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