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Internationale Klimakonferenzen

Presseraum in Kopenhagen Bild: KlimAktiv/A.BertgeDer Klimagipfel in Kopenhagen ist nicht das Aus für ein globales Klimaschutz-Abkommen, sondern es wird weiter verhandelt werden. Dieses neue Klimaschutzabkommen soll das die Nachfolge bilden zum Kyoto-Protokoll.

Hier finden Sie Berichte zu künftigen und zurückliegenden Konferenzen sowie aktuelle Nachrichten, die für die Verhandlungen von Bedeutung sind.

 

 

Zusatz-Klimakonferenz im April in Bonn - Handlungsdruck (23.02.2010)

Klimakonferenz, hier in Bonn im April 2009 Bild: unfcccBonn/Nairobi - Die Vereinten Nationen verstärken ihre Anstrengungen für ein neues Weltklimaabkommen. Das UN- Klimasekretariat lud am Dienstag kurzfristig zu einer zusätzlichen Konferenz vom 9. bis 11. April nach Bonn ein. Nach dem Klimagipfel von Kopenhagen bedeute das eine rasche Wiederaufnahme der Verhandlungen, sagte UN-Klimachef Yvo de Boer. Unterdessen veröffentlichte das UN-Umweltprogramm eine Studie, nach der die Länder ihren Treibhausgasausstoß stärker als geplant reduzieren sollten.

55 Länder legen Klimaziele vor (02.02.2010)

unfcccBonn/Hamburg - 55 Länder, darunter die wichtigsten Industriestaaten, haben ihre Klimaziele bis 2020 vorgelegt. Diese Länder verursachen zusammen 78 Prozent der weltweiten energiebedingten Emissionen, wie das UN-Klimasekretariat in Bonn mitteilte. Allerdings sind die Zusagen unverbindlich.

Kopenhagener Klimagipfel verfehlt die zentralen Ziele (27.12.2009)

GermanwatchGermanwatch-Kurzanalyse des Klimagipfels aus KlimaKompakt Spezial Nr. 44 / 23.12.09

Copenhagen Accord (Abschlussdokument der Weltklimakonferenz) (24.12.2009)

Weltklimakfonferenz Kopenhagen 2009Das Abschlussdokument der Weltklimakonferenz in Kopenhagen vom 19. Dezember 2009 (englischer Orginaltext)

WBGU: Minimalkompromiss von Kopenhagen ist ein Ziel - aber noch kein Weg (21.12.2009)

WBGUBerlin/Kopenhagen - Der Klimagipfel von Kopenhagen ist weit hinter den Erwartungen zurückgeblieben. Einziges substanzielles Ergebnis war eine Erklärung ("Copenhagen Accord"), die von den Regierungschefs der wichtigsten Länder ausgearbeitet und von der ganzen Staatengemeinschaft lediglich "zur Kenntnis genommen" wurde.

UN-Entwurf: Kimaziele sind nicht stark genug (18.12.2009)

Grafik: Climate Action TrackerKopenhagen - Die bislang beim Gipfel in Kopenhagen vorgelegten Klimaziele reichen nach einem Arbeitspapier des UN- Klimasekretariats nicht aus, um die Erderwärmung ausreichend zu bremsen.

Alle auf dem Tisch liegenden Reduktionsziele für 2020 könnten die Erderwärmung nicht bei zwei Grad stoppen. Vielmehr würde sich die Erde um drei Grad erwärmen, was laut UN-Klimarat katastrophale Auswirkungen hätte. Der britische «Gardian» veröffentlichte das Papier am Donnerstagabend im Internet.

Zwei-Grad-Leitplanke erfordert 40 Prozent weniger Emissionen der Industrieländer bis 2020 (16.12.2009)

Bild: Pixelio/havlenaUm eine gute Chance zu wahren, eine gefährliche Störung des Klimasystems durch den Menschen zu vermeiden, müssen die Industrieländer bis zum Jahr 2020 ihre Treibhausgas-Emissionen um 40 Prozent gegenüber der Menge von 1990 vermindern, sagen die Autoren des kürzlich veröffentlichten Klimaforschungsberichts "The Copenhagen Diagnosis".

Klimaschutz-Index 2010: Deutschland fällt hinter Brasilien zurück (14.12.2009)

Klimaschutzindex 2010Kopenhagen/Bonn - In Kopenhagen haben Germanwatch und das Climate Action Network (CAN) Europe heute die fünfte Ausgabe des Klimaschutz-Index vorgestellt. Das jährliche Ranking vergleicht die Klimaschutzleistungen von 57 Industrie- und Schwellenländern untereinander. In der neuesten Ausgabe hat Brasilien beim Klimaschutz am besten abgeschnitten. Die ersten drei Plätze des Rankings blieben - wie im letzten Jahr - frei.

Neue Erkenntnisse zu 'Kippelementen' im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt? (10.12.2009)

Bild: Pixelio/lutineDas Wissenschaftsmagazin "Proceedings of the National Academy of Sciences" veröffentlicht in einem Sonderschwerpunkt neue wissenschaftliche Erkenntnisse über Kippelemente im Klimasystem. Kippelemente sind als Bestandteile des Erdsystems identifiziert worden, die schon durch geringe Störungen grundsätzlich verändert werden können. Das Kippen eines oder mehrerer dieser Elemente - insbesondere im Laufe fortschreitender Erderwärmung - könnte die bemerkenswert stabilen Umweltbedingungen der Nacheiszeit unwiderruflich beenden.

Einschätzung: Was ist von Kopenhagen zu erwarten? (05.12.2009)

Stephan Schunkert Bild: KlimAktivStephan Schunkert, Geschäftsführer der KlimAktiv gemeinnützige GmbH und Initiator der Kopenhagen-Initiative „Endlich handeln!“ wird bei den Weltklimaverhandlungen in Kopenhagen vor Ort sein. Der erfahrene Klimafachmann wird dabei nicht nur den Fortgang der Verhandlungen beobachten, sondern auch in einem Side-Event am 18. Dezember die auf www.endlich-handeln.de gesammelten Stimmen und Statements an die Politik übergeben.

Studien: 80 Prozent weniger Treibhausgas möglich - Deutschland nur Mittelmaß (01.12.2009)

Bild: Pixelio/madmaxEuropa kann seine klimaschädlichen Treibhausgase bis Mitte des Jahrhunderts um 80 Prozent senken. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie der Fraunhofer- Gesellschaft im Auftrag der EU-Kommission. Bis 2050 ließen sich die Emissionen auf 20 Prozent des Werts von 1990 drosseln, heißt es darin.

Klimaforscher Schellnhuber: 'Wir stehen an einer Zeitenwende' (30.11.2009)

Hans Joachim Schellnhuber Bild: WBGUEin Misserfolg des Klimagipfels in Kopenhagen könnte nach Einschätzung des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber dramatische Auswirkungen auf Hunderte Millionen Menschen haben. «Wir stehen an einer Zeitenwende», sagt der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im Wortlaut-Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa.

Endlich handeln - Wissenschaft beklagt: Politik nimmt Klimawandel nicht ernst (08.09.2009)

endlich handelnIm Rahmen einer Podiumsdiskussion unter dem Motto: „Klimawandel: endlich handeln-aber wie?“ trafen in Berlin führende Klimaforscher auf prominente Vertreter aus Wirtschaft und Politik, um im Vorfeld des Kopenhagener Klimagipfels über die notwendigen Schritte gegen den Klimawandel zu diskutieren.

Grundlagen: Das Kyoto-Protokoll

Bild: Pixelio/geraltAuf der 3. Klimakonferenz in Kyoto 1997 haben die Vertragsstaaten das sogenannte "Kyoto-Protokoll" verabschiedet.

Es ist ein Meilenstein in der internationalen Klimapolitik, da es erstmals völkerrechtlich verbindliche Emissionsreduktionsziele festlegt und mit einem klaren Zeitrahmen versieht. Damit hat das Kyoto-Protokoll dem internationalen Klimaschutz einen Rahmen gesetzt.

UN-Klimachef de Boer tritt zurück (18.02.2010)

Nächster Klimagipfel in Cancún/Mexico (11.02.2010)

Rasmussen will Klimatreffen zur Aufarbeitung von Kopenhagen nachholen (09.02.2010)

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