
Die Welt ringt ein Nachfolgeabkommen für Kyoto, das 2012 ausläuft.
Die nächste Weltklimakonferenz findet vom
28. November bis 9. Dezember 2011 in Durban / Südafrika
statt, doch was dieses Gipfeltreffen für die internationale Klimapolitik bringen wird, wird sich zeigen.
Viel Vorarbeit und kreative Lösungsansätze sind gefragt, um dem Klimawandel wirksam begegnen zu können. Das UN-Klimasekretariat hat nach Cancùn eine Seite eingerichtet, mit der die Umsetzung der Cancún-Vereinbarungen und Fortschritte in den Verhandlungen transparent und öffentlich gemacht werden sollen. http://cancun.unfccc.int/
Lesen Sie nachstehend Berichte zu künftigen und zurückliegenden Konferenzen sowie aktuelle Nachrichten, die für die Verhandlungen von Bedeutung sind.
Klimaberater fordern eindringlich Handeln in Durban - brauchen Trendumkehr (24.11.2011)
Vier Tage vor der Weltklimakonferenz in Durban melden sich die führenden Klimaberater der Bundesregierung zu Wort. In einer gemeinsamen Erklärung mahnen WBGU (Wissenschaftlicher Beirat der Bundesregierung), UBA (Umweltbundesamt) und SRU (Sachverständigenrat für Umweltfragen), dass man jetzt den Trend zu immer höheren CO2-Emissionen umkehren müsse. Nur mit einem rechtsverbindlichen Abkommen lasse sich der Klimawandel in den Griff bekommen.Schellnhuber: Cancún-Ergebnis nur Atempause (12.12.2010)
Der Patient ist am Leben gehalten worden, aber noch nicht kuriert. So sieht der Leiter des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung, Prof. Hans Joachim Schellnhuber die internationalen Klimaverhandlungen nach dem Gipfel im mexikanischen Cancún.Klimaschutz-Index 2011: Nationaler Klimaschutz erstmals besser als internationale Klimapolitik (06.12.2010)
Cancún - Germanwatch und CAN Europe haben heute (06.12.10) auf dem Klimagipfel in Cancún die sechste Auflage des jährlichen Klimaschutz-Index (KSI) vorgestellt. Der KSI 2011 vergleicht die 57 größten CO2-Emittenten auf Basis ihrer Emissionen und ihrer Klimapolitik. In diesem Jahr haben mehr als 190 Experten die Politik ihres Landes analysiert.
UN-Entwurf: Kimaziele sind nicht stark genug (18.12.2009)
Kopenhagen - Die bislang beim Gipfel in Kopenhagen vorgelegten Klimaziele reichen nach einem Arbeitspapier des UN- Klimasekretariats nicht aus, um die Erderwärmung ausreichend zu bremsen.
Alle auf dem Tisch liegenden Reduktionsziele für 2020 könnten die Erderwärmung nicht bei zwei Grad stoppen. Vielmehr würde sich die Erde um drei Grad erwärmen, was laut UN-Klimarat katastrophale Auswirkungen hätte. Der britische «Gardian» veröffentlichte das Papier am Donnerstagabend im Internet.
Zwei-Grad-Leitplanke erfordert 40 Prozent weniger Emissionen der Industrieländer bis 2020 (16.12.2009)
Neue Erkenntnisse zu 'Kippelementen' im Erdsystem: Wie stabil ist die heutige Um-Welt? (10.12.2009)
Klimaforscher Schellnhuber: 'Wir stehen an einer Zeitenwende' (30.11.2009)
Ein Misserfolg des Klimagipfels in Kopenhagen könnte nach Einschätzung des Klimaforschers Prof. Hans Joachim Schellnhuber dramatische Auswirkungen auf Hunderte Millionen Menschen haben. «Wir stehen an einer Zeitenwende», sagt der Direktor des Potsdam-Instituts für Klimafolgenforschung im Wortlaut-Interview der Deutschen Presse-Agentur dpa.UN-Klimakonferenz in Bonn soll neue Abkommen vorbereiten (14.05.2012)
UN-Koordinator: Vorlauf für Rio+20 «langsam und frustrierend» (09.05.2012)
Merkel reist nicht zu UN-Umweltgipfel nach Rio - scharfe Kritik (03.05.2012)
16.05.2012
Merkel feuert Röttgen - Konsequenz aus NRW-Pleite
Westfleisch ermittelt CO2-Footprint für Rindfleisch
Studie zu mehr Effizienz bei Autos: ein Monatsgehalt ist drin
Effizienz in der Gastronomie: Karlsruher Hotels senken CO2-Emissionen drastisch
Umweltbank: mit Kreditprojekten mehr als 2 Mio. Tonnen CO2 eingespart
Textilverband: EEG ist verfassungswidrig - EEG-Zahlungen eingestellt
Modernisierungsdarlehen rekordverdächtig günstig
15.05.2012
Trotz Protesten: Fluggesellschaften melden CO2-Emissionen
Bericht ´Zur Lage der Welt 2012`
22. Mai: Energiewende in Baden-Württemberg – wo stehen wir?“
WWF-Studie: Öko-Fußabdruck wird weltweit größer
Schweiz: Anhörung zur CO2-Verordnung eröffnet
Studie: Verwertungsquoten für mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz
14.05.2012
Gesetzesnovelle in Baden-Württemberg : Mehr Windkraft gewünscht
UN-Klimakonferenz in Bonn soll neue Abkommen vorbereiten
14. Juni: Klaus Töpfer: Die Engergiewende: Handicap oder Chance?
Energiespeicher zur Pufferung von Solar-Strom entwickelt
EU fördert marktgerechte Umweltlösungen
Unternehmen sparen mit WWF-Programm 100 Mio. Tonnen CO2
13.05.2012
05. Juli: Energiewende in Deutschland - eine Zwischenbilanz und Perspektiven
11.05.2012
Sachsen verlangt Förderprogramm zur Anschaffung von Stromspeichern
Bundesrat stoppt Solarkürzung mit Zwei-Drittel-Mehrheit
dena: Straßenbeleuchtung in jeder zweiten Kommune veraltet
Koalition und SPD verlangen Maßnahmen für energieintensive Betriebe
Bundestag lehnt strenge Auflagen für Gasförderung ab
10.05.2012
Wetterdienst erweitert Angebot kostenloser Wetterwarnungen
Merkel will bei G8-Gipfel auf mehr Klimaschutz dringen
Forscher entwickeln künstliches Blatt zur Energieerzeugung
Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien - Studie aktualisiert