Berlin - Im Rahmen ihrer Reihe "Greenfacts" hat die Fördergemeinschaft Nachhaltige Landwirtschaft e.V. (FNL) heute eine Publikation veröffentlicht, aus der hervorgeht, welches Energiepotential in einer einzigen Kuh steckt, wenn man ihre Gülle in einer Biogasanlage zur Stromgewinnung nutzt.
Die Frage ist zum Schmunzeln - das Ergebnis aber natürlich ernst gemeint: rund 8,3 Kilowattstunden (kWh) am Tag Bioenergie steckt in der Gülle einer Kuh. Dies ist ausreichend, um zum Beispiel einmal zu kochen, waschen, staubzusaugen, Geschirrspüler und Trockner zu benutzen und danach bei einer Tasse Kaffee und einer DVD zu entspannen.
Dr. Gibfried Schenk, Geschäftsführer der FNL, sagte: "Im Kampf gegen den Klimawandel dürfen wir nicht vergessen, das Energiepotential der Landwirtschaft zu nutzen. Kühe produzieren nicht nur Milch. Über Biogasanlagen können sie auch zu Lieferanten von erneuerbarer Energie werden. Es gibt in Deutschland rund 4 Millionen Kühe und ihr Energiepotential ist noch lange nicht ausgeschöpft."
Die Publikation kann auf der folgenden Website eingesehen werden:
http://fnl.de/daten-fakten/greenfacts.html
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