Das irdische Thermometer steigt weiter: Das Jahr 2005 war das wärmste Jahr innerhalb der letzten hundert Jahre.
Das ergab eine neue Studie von NASA-Wissenschaftlern, die Temperaturdaten weltweit ausgewertet haben. Besonders die deutliche Erwärmung der Arktis hat zu dieser Einstufung beigetragen.
Nach Angaben von Klimaforschern des Goddard Institute for Space Studies (GISS) in New York City lagen die durchschnittlichen Oberflächentemperaturen im Jahr 2005 deutlich höher als alles in den letzten hundert Jahren registrierte. Analysiert wurden dafür die Daten von Wetterstationen an Land sowie Satellitenmessungen der Meeresoberflächentemperatur. Andere Forschergruppen hatten zuvor 2005 als zweitwärmstes Jahr nach 1998 eingestuft, dabei aber nicht die Werte für die Arktis mit einbezogen. Doch gerade dort, so die NASA-Klimaforscher, war es im letzen Jahr ungewöhnlich warm.
Nach Ansicht der Wissenschaftler deuten die Daten darauf hin, dass der Trend zu einer starken Erwärmung ungebrochen anhält. Seit den 1970er Jahren sind die globalen Durchschnittstemperaturen um rund 0,6 Grad Celsius angestiegen. Im letzten Jahrhundert erwärmte sich die Erde um 0,8 Grad. „Die fünf wärmsten Jahre des letzten Jahrhunderts ereigneten sich innerhalb der letzen acht Jahre”, erklärt James Hansen, Leiter des GISS. „Das wärmste war 2005, dann folgen 1998, 2002, 2003 und 2004.“
Dem bisher wärmsten Jahr, 1998, lag ein starker El Nino zugrunde, ein Klimaphänomen, in dessen Verlauf sich extrem warmes Wasser im östlichen Pazifik sammelt und das für messbare Klimaveränderungen weltweit sorgt. Doch im Jahr 2005 wurden die hohen Temperaturen ohne die „Mithilfe“ dieses Phänomens erreicht – für Klimaforscher kein gutes Zeichen.
Die derzeitige Erwärmung scheint sich, so die Wissenschaftler, nahezu überall auf der Erde bemerkbar zu machen, ist jedoch am stärksten in den hohen nördlichen Breiten zu beobachten. In den letzten 50 Jahren haben sich vor allem Alaska, Sibirien und die antarktische Halbinsel, außerdem auch die meisten Meeresregionen deutlich aufgeheizt. Da diese Regionen weit entfernt von großen Ballungsräumen liegen, könne hierfür, das betonen die Forscher, auch nicht der direkte Einfluss von dichter menschlicher Besiedelung, der so genannte „Wärmeinseleffekt“, verantwortlich sein.
NASA GISS, NPO
Unterwasser-Experimentalfeld vor Helgoland soll klimabedingte Veränderungen erforschen
24. Juni 2010: Zweiter Branchentag Windenergie NRW
Wie viele Haushaltsgeräte kann man mit einer Kuh betreiben?
Röttgen zündet nur erste Rakete für Atomausstieg
Laufzeitverlängerung: Grüne reagieren kühl auf Röttgen-Vorstoß
Gouverneur von Delaware informiert sich über Lösungsansätze zu Erneuerbaren Energien
06.02.2010Röttgen rät zum Atomausstieg - «Keine Akzeptanz»
05.02.2010Staatspreis für Umwelt und Energietechnologie 2010 für vorbildliche Unternehmen
Bundesregierung: Rekordvolumen an Förderungen über KfW-Gebäudeprogramme
Rasmussen auch nach Klimagipfel Unglücksrabe vom Dienst
Mit grüner Rente das Klima schützen
Öko-Branche: 'Röttgen fehlt nur das Vertrauen in die Dynamik der Entwicklung'
04.02.2010Wettbewerb Kommunen und Betriebe: Innovative Ideen im Mobilitätsmanagement gesucht
Protest der Solarbranche setzt Politik unter Druck
EU handelt nach Attacken auf Emissionshandel
Energieausweis schützt Mieter vor Überraschungen - aber kaum einer fragt danach
Röttgen verteidigt Solarenergie-Politik
100-Tage-Bilanz der Umweltorganisationen: Umwelt sitzt am Katzentisch
Obama gibt Gas mit «sauberer» Energie
03.02.2010Köhler: Industrieländer sollen Indien beim Klimaschutz unterstützen
'Energiestrategie Österreich': neue Ökostromverordnung und weitere Verbesserungen
Solarunternehmen protestieren bundesweit gegen Einschränkungen in der Solarförderung
02.03.2010: Kopenhagen - Ergebnisse und Perspektiven für den internationalen Emissionshandel
Jeder fünfte Hausbesitzer möchte dieses Jahr in Energiesparmaßnahmen investieren
Millionen-Schaden bei Betrugsangriff auf Emissionshandel
Klimaschutz: Moore erfolgreich wiedervernässen
Europäische Investitionsbank: Fokus auf erneuerbarer Energie
02.02.2010Schweizer Postkunden geben Klimaschutzprojekt per Internet den Zuschlag
Rekord-Ballonflug in schwarzer Polarnacht im Dienste des Klimas
55 Länder legen Klimaziele vor
GDF Suez gibt Pläne für Stade auf - Trend gegen neue Kohlekraftwerke setzt sich fort
Intelligentes Stromnetz: Deutsche Energieversorger verpassen Megatrend
Umfrage: Eine bessere Wärmedämmung wäre den Deutschen auch mehr Miete wert
Köhler: Globaler Klimaschutz geht nur mit verbindlichen und nachprüfbaren Regeln für alle
Krankenhäuser kranken an Energievergeudung
Sonniger Rekord: Durchbruch für die Hybrid-Solarzelle
Ökologische und ökonomische Effekte der Elektromobilität werden umfassend untersucht