In Nordrhein-Westfalen wird mehr Energie umgewandelt und genutzt als in jedem anderen Bundesland.
Aus der langen Tradition der Nutzung natürlicher Ressourcen ist in NRW eine breite energietechnologische Kompetenz gewachsen. Hier findet sich ein dichtes Netz von Forschungseinrichtungen ebenso wie eine Vielzahl von Unternehmen, die innovative Energieprodukte und -dienstleistungen zur Steigerung der Energieeffizienz und zur Nutzung der regenerativen Energien anbieten. NRW ist für viele zukunftsorientierte Unternehmen der ideale Standort - von der Energierohstoffgewinnung bis zur Umwandlung, z. B. in der Brennstoffzelle. Um seine Spitzenposition auszubauen sowie seine energiepolitischen Ziele (Klimaschutz, Ressourcenschonung, Wirtschaftlichkeit und Versorgungssicherheit) zu erreichen, verfügt das Land mit der EnergieAgentur.NRW über ein Instrument mit vielfältigen Kompetenzen.
Die EnergieAgentur.NRW betreut zahlreiche Projekte im Auftrag des Wirtschafts- und Energieministeriums, des Umweltministeriums und des Innovationsministeriums. Sie fungiert dabei als strategische Plattform mit breiter Kompetenz im Energiebereich: von der Energieforschung, der technischen Entwicklung, Demonstration und Markteinführung über die Energieberatung bis hin zur beruflichen Weiterbildung. Sie bietet in Kompetenz-Netzwerken den Unternehmen im Lande Plattformen für strategische Allianzen an. Darüber hinaus werden Energieberatungsleistungen in Form von Initial- und Contractingberatungen für Unternehmen und Verwaltungen sowie Informations- und Weiterbildungsangebote für Fach- und Privatleute angeboten. Schulungen des Nutzerverhaltens gehören ebenfalls zum Aufgabenbereich.
Allgemeine Förderung: Im REN-Förderprogramm wurden von 1988 bis Ende 2006 für Entwicklung, Demonstration und Markteinführung innovativer Energietechnologien sowie die Energieberatung rund 680 Mio. Euro vom Land und der Europäischen Union (EFRE-Programm) für über 56.000 Förderprojekte aufgewendet. Die Förderungen zogen weitere Investitionen von etwa 3,4 Mrd. Euro nach sich. Herausragendes Förderprogramm seit 2007 ist das progres nrw - Programm für die Industrie und die Breitendemonstration. Im Jahre 2007 wurden hierdurch knapp 1.700 Projekte mit rund 11 Mio. Euro gefördert. (http://www.progres.nrw.de/)
Anteil am deutschen Energieverbrauch: Rund 14 Prozent des gesamten deutschen Stromverbrauches und 8,4 Prozent des Endenergieverbrauches stammten 2007 aus erneuerbaren Energien. Dabei wurden rund 114 Mio. Tonnen Kohlendioxid eingespart. (www.bmu.de) Arbeitsplätze: In NRW erzielten 2006 nach einer Studie des Internationalen Wirtschaftsforums Regenerative Energien (IWR) im Bereich erneuerbarer Energien 18.500 Arbeitnehmer bei etwa 3.100 Firmen einen Umsatz von rund 4,8 Mrd. Euro. Bundesweit wurden in 2007 mit erneuerbaren Energien rund 34,5 Mrd. Euro Gesamtumsatz erzielt und etwa 250.000 Arbeitsplätze gesichert. (www.wirtschaft.nrw.de und www.bmu.de und http://www.iwr.de/)
Biomasse: In NRW wurden seit 1988 mehr als 710 Projekte auf der Basis Deponie-, Bio-, und Klärgasanlagen (Leistung: 40 MW) mit mehr als 58 Mio. Euro gefördert. Im Bereich der landwirtschaftlichen Biogasanlagen befinden sich ca. 240 Anlagen in NRW in Betrieb. Sie verfügen über eine installierte elektrische Leistung von 77 MW. In NRW wird aus Biomasse mit 4,33 Mrd. kWh über 80 % der regenerativen Wärme, mit 3,12 Mrd. kWh über 40 % des regenerativen Stroms und mit ca. 500.000 t 100 % des regenerativen Treibstoffes im Land erzeugt. In den verschiedenen Wertschöpfungsketten entstehen vielerorts in NRW spannende und innovative Projekte zur effizienteren Nutzung der Rohstoffe, die von der EnergieAgentur.NRW begleitet werden. In dem neu initiierten Kompetenz-Netzwerk Biomasse partizipieren 1.200 Akteure der Branche, um gemeinsam an neuen Projekten zu arbeiten und sich über das Geschehen im Markt zu informieren.
Biokraftstoffe: In NRW arbeiten derzeit an sechs Standorten Veresterungsanlagen mit einer Kapazität von ca. 750.000 t/Jahr. Im Rahmen der Exzellenzinitiativen bekam die RWTH Aachen den Zuschlag für den Cluster "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse". Ein weiterer Schritt in Richtung effektiver Ausnutzung von Biomasse stellt das Konzept "Bioraffinerie" dar. Dafür haben das Innovationsministerium (90%) und die Fraunhofer Gesellschaft (10%) dem Fraunhofer Institut UMSICHT in Oberhausen insgesamt 1,36 Mio. Euro für die Forschung an der stofflichen und energetischen Nutzung nachwachsender Rohstoffe bereit gestellt. (http://www.kraftstoffe-der-zukunft.de/)
Brennstoffzellen: Über das im Jahr 2000 gegründete "Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW" hat die Landesregierung bislang 81 Brennstoffzellen- und Wasserstoffprojekte in Nordrhein-Westfalen gefördert. Zielsetzung der Vorhaben ist es, die spezifischen Kosten zu senken, die Lebensdauer der Brennstoffzellenkomponenten und -systeme zu erhöhen und eine entsprechende Wasserstoffinfrastruktur aufzubauen. Dazu wurden aus der Landesförderung und von der Europäischen Union (Europäischer Fond für regionale Entwicklung - EFRE) bisher rund 80 Millionen Euro zur Verfügung gestellt; bei rund 130 Millionen Euro Gesamtinvestitionen. Im "Kompetenz-Netzwerk Brennstoffzelle und Wasserstoff NRW" haben sich rund 350 zum großen Teil mittelständische Unternehmen und Forschungseinrichtungen zusammengeschlossen. (http://www.brennstoffzelle-nrw.de/)
Energieberatung: Im vergangenen Jahr bearbeiteten die Ingenieure der EnergieAgentur.NRW landesweit über 22.000 Beratungsanfragen aus Wirtschaft und Verwaltung (davon 600 ausführliche Projektberatungen, 100 Contractingberatungen); 9.000 Besucher waren an 93 Einsatztagen im Energieberatungsmobil NRW. 46 NRW-Kommunen nehmen am Energiemanagement-Verfahren "European Energy Award" teil, über 1.100 Schulen nutzten die Angebote des Projektes "EnergieSchule NRW". Zudem wurden 1.800 Gebäude- und fast 2300 Solar-Checks durch Handwerker sowie rund 250 ausführliche Beratungen durch Ingenieure und Architekten in Ein- oder Zweifamilienhäusern durchgeführt.
Im Schnitt löste ein Gebäude-Check Energie eine Investition von 7.500 Euro und ein Solar-Check 5.700 Euro aus, so dass allein mit diesen Instrumenten im vergangenen Jahr Investitionen von rund 26 Millionen Euro im Bereich der energetischen Gebäudemodernisierung evoziert wurden. Seit Bestehen der Aktionen wurden durch über 31.000 Checks Investitionen von über 230 Millionen Euro ausgelöst. Über 61.000 Fach- und Privatleute nutzten Weiterbildungsangebote in Seminaren, Tagungen, Web-Based-Trainings oder bei Aktionswochen E-Fit für Belegschaften. (http://www.energieagentur.nrw.de/)
Energieforschung: Erneuerbare Energien, fossile und solare Kraftwerkstechnologien sowie die dazugehörigen Materialentwicklungen, Brennstoffzellen und Wasserstoff, aber auch Nuklearenergie sind Forschungsthemen an über 20 Standorten in NRW. Vor dem Hintergrund dieses hervorragenden Forschungsumfeldes haben sich weltweit agierende Unternehmen für F&E im Energiebereich und auf angrenzenden Feldern in NRW entschieden: E.ON investiert 40 Mio. € in das E.ON Energy Research Center an der RWTH Aachen, RWE und ThyssenKrupp unterstützen die nukleartechnischen Lehrstühle an der RWTH und der FH Aachen mit rund 4 Mio. € über 5 Jahre.
Thyssen fördert mit ICAMS die Materialforschung in Bochum mit 22,5 Mio. €. Hitachi investiert 30 Mio. € an der RWTH Aachen sowie an den Universitäten Bochum und Dortmund im Bereich der modernsten Kraftwerkstechnik. RWE wird bis 2014 im Rheinischen Braunkohlerevier ein CO2-armes Kraftwerk auf Basis der Kohlevergasung mit Sequestrierung errichten. Die Forschungslandschaft im Bereich der Energieforschung ist in Bewegung. Die RWTH Aachen und das Forschungszentrum Jülich haben sich zur "Jülich Aachen Research Alliance" (JARA) zusammen geschlossen. Eines der vier Themen ist JARA Energy. Das Deutsche Zentrum für Luft und Raumfahrt, die RWTH und FH Aachen sowie die belgische Universität Leuven haben ein gemeinsames Virtuelles Institut zu solarthermischen Kraftwerken gegründet. Die RWTH Aachen gründet im Rahmen des Exzellenzclusters "Maßgeschneiderte Kraftstoffe aus Biomasse", das durch die Exzellenzinitiative gefördert wird, ein Kompetenzzentrum für Kraftstoff-Design. (http://www.innovation.nrw.de/)
Energieinformation: Breiten Raum in der Arbeit der EnergieAgentur.NRW nimmt auch die neutrale Information zu allen Themen der Energieeffizienz und den Erneuerbaren Energien ein: Die Internetlandschaft verzeichnete über 20 Mio. Zugriffe, 600.000 verschiedene Besucher luden über 300.000 pdf-Dokumente herunter. Multiplikatoren steht ein Material- und Folienpool von über 2000 Folien zur Verfügung. Das Quartals-Magazin "Innovation & Energie" hat inzwischen über 27.000 Abonnenten, der 14tägig erscheinende Newsletter der EnergieAgentur.NRW über 9.000 Abonnenten. Energiesparen: Im Rahmen der Gemeinschaftsaktion "Mein Haus spart" wurden landesweit 2006 und 2007 rund 660 Gebäude mit der Plakette "Energiesparer NRW" ausgezeichnet und über 1.000 Einzelplaketten verliehen.
Das NRW-Wirtschaftsministerium vergibt die Plakette für Gebäude, die auf vorbildliche Weise mit einem geringen Energieverbrauch auskommen. Von Jahresbeginn 2006 bis zum November 2007 wurden landesweit rund 29.500 Kredit-Anträge mit einem Volumen von etwa 1,5 Milliarden Euro von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) zur Finanzierung der Wohnraummodernisierung genehmigt. (http://www.mein-haus-spart.de/)
Geothermie: Damit die Erdwärme für alle Bürger im Land nutzbar wird, hat die Landesregierung NRW die "Potenzialstudie Geothermie NRW" für das oberflächennahe Erdwärmepotenzial in Auftrag gegeben. Die Ergebnisse wurden mittlerweile in der 2. Auflage auf einer CD-Rom zur weiteren Nutzung veröffentlicht. Ergänzend hierzu bietet der Geologische Dienst NRW einen kostenlosen Standortcheck für jedes Grundstück in NRW über das Internet sowie eine kostenpflichtige detaillierte geologisch-geothermische Stellungnahme an.
Konkret bedeutet dies, dass nun bei jedem Neubau oder auch beim Austausch einer Heizungsanlage sofort geprüft werden kann, ob und in welchem Rahmen sich auf dem individuellen Grundstück eine Erdbohrung lohnt und auch, ob es sich in einem Wasserschutzgebiet befindet. Darüber hinaus hat der Geologische Dienst NRW eine Potenzialstudie für die Tiefengeothermie erarbeitet. Die Studie umfasst ein geothermisches Modell des Ruhrgebietes bis 5 000 m Tiefe und gibt Auskunft über die Machbarkeit von tiefengeothermischen Projekten, wie Tiefensonden, Speicherung und Wärme- und Stromgewinnung über Erdwärme. Das Modell liegt in einem Informationssystem vor und beinhaltet Informationen zur Geologie, Temperatur, Wärmeleitfähigkeiten etc. und dient vor allem Kommunen, Investoren und Energieversorgen als sichere Planungsgrundlage. (htttp://www.geothermie.nrw.de und http://www.gd.nrw.de/)
Grubengas: Die "Grubengas-Initiative NRW" entwickelt die Technik der Grubengasabsaugung und -verwertung weiter und intensiviert den Technologietransfer. In NRW gab es 2007 nach vorläufigen Angaben 98 Bergbauberechtigungen zur Grubengasnutzung. Ende 2007 waren nach vorläufigen Angaben 121 Blockheiz-Kraftwerksmodule sowie ein Turbinensatz mit einer elektrischen Leistung von insgesamt 187 Megawatt in Betrieb. Die allein in 2007 produzierten 1,04 Mrd. kWh Strom können rund 236.000 Haushalte versorgen. Das gesamte verwertete Grubengaspotenzial führte zu einer CO2-Reduktion von rund 4,6 Mio. Tonnen in 2007.
Holzpellets: Durch gezielte Öffentlichkeitsarbeit und unterstützt durch die Landes- und Bundesförderung erhöhte sich die Anzahl der in NRW installierten Holzpelletheizungen in den letzten Jahren deutlich: Waren im Jahr 2003 erst 600 dieser Anlagen installiert, wurden Ende 2007 bereits 8.200 Haushalte mit dieser klimafreundlichen Wärme in NRW versorgt. Im Bereich der Holzabsatzförderung wurden bis Ende 2006 über 6.800 Anlagen mit rund 30 Mio. Euro gefördert. Diese erzeugen 325 MW Wärme und 6,5 MW Strom. Bundesweit waren Ende 2007 rund 80.000 Anlagen installiert. (http://www.aktion-holzpellets.de/)
Kraftwerkstechnologien: Das Land NRW unterstützt zum Teil mit Mitteln aus EU Strukturfonds die Entwicklung moderner und hocheffizienter Kraftwerke. Das Kompetenz-Netzwerk Kraftwerkstechnik NRW koordiniert dabei verschiedene Aufgaben im Auftrag der Landesregierung. Allein in NRW sind Kraftwerksneubauten und Kraftwerkserneuerungen mit einer Gesamtleistung von über 10.000 Megawatt und einer Investitionssumme von mehr als zehn Milliarden Euro bis zum Jahr 2012 geplant.
Das bedeutet einen kräftigen Beschäftigungsimpuls für Nordrhein-Westfalen; Fachleute rechnen mit bis zu 7000 Arbeitsplätzen in der Errichtungsphase, die durch die Milliardeninvestitionen allein durch die Energiewirtschaft erhalten und geschaffen werden. Die erforderlichen Neuinvestitionen ermöglichen u. a. die Realisierung eines Steinkohlekraftwerks mit modernster Anlagentechnik und einem Wirkungsgrad von bis zu 46 %. Mit diesem Innovationsschub will Nordrhein-Westfalen seine Spitzenposition auf dem Weltmarkt für Kraftwerkstechnologie ausbauen. (http://www.kraftwerkstechnik.nrw.de/)
Solarenergie: In NRW wurden bisher 10.600 Photovoltaik-Anlagen mit einer installierten Leistung von über 54 MWp gefördert. Dafür hat das Land bisher mehr als 86 Mio. Euro bereit gestellt. Mehr als 26.600 thermische Solaranlagen wurden mit knapp 40 Mio. Euro gefördert. NRW hatte im Jahre 2006 eine installierte PV-Leistung von rund 341 MWp und lag damit an dritter Stelle hinter Bayern (1.120 MW) und Baden-Württemberg (590 MW). Insgesamt waren in Deutschland in 2006 bereits rund 2.774 MWp installiert. Ende 2007 waren dann rund 430.000 Photovoltaik-Anlagen mit einer Gesamtleistung von 3.800 MWp in Deutschland installiert. (http://www.solarwirtschaft.de und http://www.iwr.de/)
Solarsiedlungen: Das Leitprojekt "50 Solarsiedlungen NRW" wurde Ende der 90er Jahre im Auftrag der Landesregierung gestartet. Dabei sollten nicht nur Einzelhäuser, sondern komplette Siedlungen energiesparend gebaut oder umgebaut werden. Mittlerweile sind 21 Siedlungen mit über 1.800 Wohneinheiten und 4.500 Mietern oder Eigentümern fertig. 18 weitere Siedlungen werden aktuell gebaut und damit ist NRW europaweit Spitzenreiter in Sachen Solarsiedlungen. (http://www.50-solarsiedlungen.de/)
Wärmepumpen: "Hohen Heizkosten die kalte Schulter zeigen" - so lautet die Devise des Wärmepumpen-Marktplatzes NRW. Wärmepumpen sparen Heizkosten und schonen die Umwelt, indem sie zu einem großen Anteil Umweltwärme nutzen. Umweltwärme, wie Grundwasser, Erdwärme oder die Außenluft, stellt "Mutter Natur" kostenfrei zur Verfügung und sie kann überall genutzt werden. Deshalb werden inzwischen mehr als 10 Prozent der Neubauten in NRW, aber auch viele Bestandsgebäude mit Wärmepumpen beheizt. Die bisher neun Wärmepumpen-Wochen in NRW waren sehr erfolgreich. Von den bundesweit installierten 215.000 Wärmepumpen sorgen mehr als 43.000 (rund 20 Prozent) in NRW für umweltfreundliche Wärmeerzeugung. Die bis jetzt in NRW installierten Wärmepumpen entlasten die Umwelt jährlich um mindestens 60.000 t CO2. (http://www.waermepumpen-marktplatz-nrw.de/)
Wasserkraft: Die Nutzung der Wasserkraft zur Energiegewinnung ist in der Lage, weltweit einen Beitrag zur Reduktion der Klimaprobleme zu leisten. Das technisch nutzbare Potenzial der Wasserkraft wird derzeit in NRW auf 800 GWh/a Strom geschätzt, wovon jedoch 200 GWh/a bisher nicht genutzt werden. Die Landesregierung NRW hat bisher 163 Anlagen mit einer Gesamtleistung von rund 16 Megawatt gefördert. Die Gesamtfördersumme von 11,7 Mio. Euro löste weitere Investitionen von mehr als 46 Mio. Euro aus. (http://www.wasserkraft.nrw.de/)
Weiterbildung: Im Rahmen des Programms Stromeffizienz betreibt die EnergieAgentur.NRW ein breites Angebot an Weiterbildungen. Neben dem Seminarpool mit rund 25 Veranstaltungskonzepten für unterschiedliche Zielgruppen führte die EnergieAgentur.NRW in 2007 Inhouse-Veranstaltungen wie z. B. Workshops und Coachings in folgender Quantität durch: über 2.100 Fachleute besuchten die Seminare, 350 Tagungen und Workshops, über 32.000 das Angebot "Aktionswoche.E-Fit". Erfahrungsgemäß lassen sich durch die Sensibilisierung der Belegschaften in Verwaltungsgebäuden fünf bis 15 Prozent der elektrischen Energie einsparen. Im Themenfeld "Energieeffizientes und solares Bauen" konnten mit den 37 Veranstaltungskonzepten und 6 Modulen 5.600 Fachteilnehmer und über 9.900 Endverbraucher erreicht werden. Weitere ca. 7.000 Teilnehmer nahmen in 2007 an Veranstaltungen und Vorträgen teil. (www.energieagentur.nrw.de) Über 7.100 Teilnehmer erreichten die Energieweiterbildungsangebote im Internet. (http://www.wissensportal-energie.de/)
Windenergie: Deutschland steht in Sachen Windenergie an der Weltspitze vor den USA und Spanien. Bundesweit sind Ende 2007 mehr als 19.460 Windenergieanlagen (WEA) mit einer Leistung von über 22.000 MW installiert. Die Stromproduktion aus Wind lag 2007 in Deutschland bei rund 39,5 Mrd. Kilowattstunden. Damit decken Windenergieanlagen rund 7,4 Prozent des deutschen Stromverbrauchs, deutlich mehr als die Wasserkraft. Allein in NRW drehen sich aktuell mehr als 2.600 WEA und sorgen für über 2.500 MW installierter Leistung. (www.iwr.de)
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