Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Quelle: ergonoMedia/photocase.com und sepphuberbauer/photocase.com

10.05.2012

Wetterdienst erweitert Angebot kostenloser Wetterwarnungen

Offenbach  – Der Klimawandel wird uns zukünftig mehr extreme Wetterereignisse bescheren. Deshalb nimmt die Zahl derer zu, die rechtzeitig Bescheid wissen wollen, wenn beispielsweise ungewöhnlich heftige Regenfälle oder Orkanböen im Anmarsch sind.

Der Deutsche Wetterdienst (DWD) bietet seit vier Jahren allen Bürgerinnen und Bürgern an, sich über gefährliche Wettererscheinungen wie Gewitter, Starkregen, Schneeverwehungen, Glatteis oder extreme Hitze detailliert und frühzeitig informieren zu lassen.

Bild: Pixelio/blackmenRund 50 000 Interessenten haben diese kostenlosen Warnnewsletter unter www.dwd.de/newsletter bereits bestellt. Jetzt hat der nationale Wetterdienst sein Angebot erweitert. So können zum Beispiel auch Nebel- und Frostwarnungen für einzelne Landkreise oder amtliche Warnungen für die Küsten von Nord- und Ostsee abonniert werden.

Neu ist auch die Möglichkeit, amtliche Warnungen unterhalb der Unwetterwarnschwelle zu beziehen. Mit diesem maßgeschneiderten Angebot will die Bundesbehörde Deutscher Wetterdienst ihre Kunden so gut wie möglich auf gefährliche Wetterscheinungen vorbereiten - um Menschenleben zu schützen und wirtschaftliche Schäden zu minimieren.

So kann zum Beispiel ein Hausmeister schon Warnungen vor leichtem Schneefall ordern. Ein Berufskraftfahrer will vielleicht erst bei besonders intensiven, unwetterartigen Schneefällen mit Schneeverwehungen per E-Mail alarmiert werden. Bürgerinnen und Bürger haben die Chance, bei drohenden Gewittern mit Böen oder Hagel ihre Fahrzeuge rechtzeitig unterzustellen oder die Gartenmöbel zu sichern. Für Baufirmen kann es wichtig sein, Kranführer bei besonderen Einsätzen bereits ab Windstärke 7 (Windgeschwindigkeiten von über 50 km/h) zu warnen. Bahnunternehmen mögen erst bei Unwettern mit Orkanböen ab Stärke 11 (Windgeschwindigkeiten über 105 km/h) in den Betriebsablauf eingreifen.


Quelle: Deutscher Wetterdienst / zü

© Bild: Pixelio/blackmen



19.09.2014

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