Mit dem 1. August 2009 trat die neue DIN EN 16001 in Kraft. Die neue Norm beschreibt die Anforderungen an ein Energiemanagementsystem, das Unternehmen in die Lage versetzen soll, den Energieverbrauch systematisch und kontinuierlich zu reduzieren - unter Berücksichtigung der gesetzlichen Rahmen. Die EnergieAgentur.NRW hat deshalb ihr Beratungsangebot erweitert und hilft bei der Umsetzung der neuen Norm.
Energiemanagement ist - zum Beispiel in Österreich und der Schweiz - in Industrie- und Gewerbebetrieben ein bewährtes Instrument zur Verbesserung der Energieeffizienz und damit zur Senkung der CO2-Emissionen. Beispiele aus Finnland zeigen, dass kleine und mittlere Unternehmen innerhalb von zwei Jahren nach Einführung des Energiemanagements zwei Drittel ihrer Einspar-Potenziale beim Brennstoff erschlossen hatten.
Mit einem Energiemanagement-Systemen werden die vorhandenen Potentiale zur Verbesserung der Energieeffizienz und zur Senkung von Kosten ermittelt und dokumentiert. Ergebnis sind Empfehlungen, mit welchen Maßnahmen und zu welchen Kosten Energie eingespart werden kann. Letztendlich dient es zur Bewertung des Energieverbrauchs im Unternehmen und der fortlaufenden Verbesserung der Energieeffizienz. Effizienzpotentiale in der Industrie verstecken sich in Produktionsprozessen und Querschnittstechnologien, der Verminderung des Energieeinsatzes durch Optimierung von Materialströmen, durch energieeffiziente Produktinnovation und Dienstleistungen sowie durch die Nutzung verhaltensbedingter Einsparpotentiale. Trotzdem werden diese Potentiale bisher nur selten ausgeschöpft.
Das Meseberger Programm vom August 2007 sieht vor, dass mit der Wirtschaft bis spätestens 2013 eine Vereinbarung über die Kopplung von Vergünstigungen bei der Energie- und Stromsteuer an die Einführung eines Energiemanagementsystems getroffen werden soll. Die EnergieAgentur.NRW informiert zu Energiemanagement-Systemen - unter anderem mit einer Tagung, die in Kooperation mit der Technischen Akademie Wuppertal stattfindet, am 3. November 2009 in der Historischen Stadthalle Wuppertal.
Fliegen im Jahr 2050 - Airbus stellt Konzeptstudie vor
Eiskernbohrung in Grönland – Rückschlüsse auf Klimabedingungen der letzten Warmzeit
China will Erfolg für Klimagipfel in Mexiko
Solarunternehmen Conergy einigt sich mit Banken
29.07.2010Forscher: Seit 1990 steigt die Temperatur in der Arktis rasant an
05.10.10: Ressourceneffizienz - Motor für ein Grünes Wachstum
Atomindustrie dringt auf «15 Jahre plus X»
DIW Berlin: Grundsätzlich viel Spielraum für Brennelementesteuer
Kohlendioxid-Recycling: Klimakiller oder Kassenknüller?
28.07.2010Für Stromleitung aus der Wüste: Blaupause mit 800 kV steht in China
Karlsruher Stadtmobil-Kunden können Plug-in Hybrid Prototypen mieten
Unterwasserfahrzeug forscht unter dem Treibeis der Arktis
Baden-Württemberg: 80 Prozent mehr Schiffs-Gütertransport möglich
19.08.10 : Emissionshandel und Klimaschutz in den USA
Röttgen will Windenergie verstärkt fördern
21.10.10: Launch Event für CDP Deutschland Bericht
27.07.2010Online-Rechner: Photovoltaik-Anlagen planen für Wohngebäude
Bund kappt Ökosteuer-Rabatte für energieintensive Industrie
Brasilianische Ureinwohner besetzen Wasserkraftwerk
Elektroauto Chevrolet Volt kommt zum Premiumpreis
Die Nutzung der Windenergie auf dem Meer kennt nur Gewinner
Viele Fragen offen für Deutschlands grüne Zukunft
Bundesnetzagentur: Über drei Gigawatt mehr Solaranlagen im ersten Halbjahr
Arche Noah Tierpark - Zoos arbeiten für Artenschutz
KfW-Klimaschutzbeauftragter koordiniert Erstellung von Weltklimabericht
Stadtwerke Flensburg verkauft Ökostrom über mobilcom-debitel
26.07.2010Kleine solarthermische Kraftwerke mit Mehrfachnutzen für heiße Länder
Wuppertal-Institut: CCS als Brückentechnologie für deutsche Kohlekraftwerke unnötig
Ab 26. Juli: Dritte Bayerische Klimawoche startet mit über 700 Aktionen
Musterkommunen-Wettbewerb: 72 Bewerber erhalten CO2-Rechner für ihre Bürger