Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Quelle: ergonoMedia/photocase.com und sepphuberbauer/photocase.com

03.12.2009

McCartney: Weniger Fleisch essen für Klimaschutz - 'Less Meat - Less Heat'

Brüssel - Der britische Popsänger Paul McCartney hat dazu aufgerufen, zum Schutz des Klimas weniger Fleisch zu essen. «Wir müssen die Treibhausgase eindämmen, sie sind gefährlich für unsere Kinder und Enkel», sagte der Ex-Beatle und strikte Vegetarier am Donnerstag in Brüssel. Wenige Tage vor Beginn des Weltklimagipfels in Kopenhagen stellte McCartney gemeinsam mit dem Chef des Weltklimarats (IPCC), Rajendra Pachauri, seine Kampagne für einen «fleischlosen Montag» dem Europaparlament vor. 18 Prozent aller Treibhausgase entstammen nach McCartneys Angaben der Fleisch-Produktion, etwa durch den Methan-Ausstoß von Rindern.

Paul McCartney Bild: Europaparlament«Das ist mehr als der gesamte globale Transport-Sektor», sagte der Vize-Präsident des Europaparlaments, Edward McMillan-Scott. Unterdessen forderte die Grünen-Abgeordnete Rebecca Harms, den Abschluss der Weltklimaverhandlungen lieber um ein Jahr zu vertagen als in Kopenhagen ein halbherziges Ergebnis zu akzeptieren.

Die EU müsse an ihrer Führungsrolle im Klimaschutz festhalten, forderte Harms. «Die Europäer haben aufgehört, ehrgeizig zu verhandeln.» Dabei könne die EU mit den von den USA ins Gespräch gebrachten Klimazielen «überhaupt nicht zufrieden» sein. Es sei besser, «mit einem klaren Ziel und einem klaren Verhandlungsauftrag» ein weiteres Jahr zu verhandeln, statt die Verhandlungen in Kopenhagen mit einem schwachen Ergebnis abzuschließen.

Die internationale Staatengemeinschaft will in einem zweiwöchigen Verhandlungsmarathon vom 7. bis 18. Dezember in der dänischen Hauptstadt versuchen, sich auf die Eckpfeiler eines neuen Klimaabkommens zu einigen. Diesen «politisch bindenden» Verpflichtungen soll möglichst in den nächsten sechs Monaten der rechtsverbindliche Weltklimavertrag folgen. Er soll das Kyoto-Protokoll ablösen, das 2012 ausläuft. Es gibt aber erheblich Widerstände gegen strenge Verpflichtungen zur Kohlendioxid-Reduktion, vor allem seitens der USA und aufstrebenden Volkswirtschaften wie China und Indien.

Pachauri betonte, wenn jeder einzelne weniger Fleisch esse, erleichtere das die Aufgabe der Politiker erheblich. «Wir müssen die Menschen ermutigen und ihnen Hilfestellungen geben», forderte McCartney. «Dieses Thema geht jeden etwas an. Die Fakten können nicht ignoriert werden.»


Quelle: dpa



NEU: CO2-Rechner PRO
für Unternehmen

CO2-Rechner PRO


NEU: Das Buch
Klimaschutz kann jeder


16.05.2012

Merkel feuert Röttgen - Konsequenz aus NRW-Pleite

Westfleisch ermittelt CO2-Footprint für Rindfleisch

Studie zu mehr Effizienz bei Autos: ein Monatsgehalt ist drin

Effizienz in der Gastronomie: Karlsruher Hotels senken CO2-Emissionen drastisch

Umweltbank: mit Kreditprojekten mehr als 2 Mio. Tonnen CO2 eingespart

Textilverband: EEG ist verfassungswidrig - EEG-Zahlungen eingestellt

Modernisierungsdarlehen rekordverdächtig günstig

15.05.2012

Trotz Protesten: Fluggesellschaften melden CO2-Emissionen

Bericht ´Zur Lage der Welt 2012`

22. Mai: Energiewende in Baden-Württemberg – wo stehen wir?“

Klimaschutz Kann Jeder

WWF-Studie: Öko-Fußabdruck wird weltweit größer

Schweiz: Anhörung zur CO2-Verordnung eröffnet

Studie: Verwertungsquoten für mehr Ressourceneffizienz und Klimaschutz

14.05.2012

Gesetzesnovelle in Baden-Württemberg : Mehr Windkraft gewünscht

UN-Klimakonferenz in Bonn soll neue Abkommen vorbereiten

14. Juni: Klaus Töpfer: Die Engergiewende: Handicap oder Chance?

Energiespeicher zur Pufferung von Solar-Strom entwickelt

EU fördert marktgerechte Umweltlösungen

Unternehmen sparen mit WWF-Programm 100 Mio. Tonnen CO2

13.05.2012

05. Juli: Energiewende in Deutschland - eine Zwischenbilanz und Perspektiven

11.05.2012

Sachsen verlangt Förderprogramm zur Anschaffung von Stromspeichern

Bundesrat stoppt Solarkürzung mit Zwei-Drittel-Mehrheit

dena: Straßenbeleuchtung in jeder zweiten Kommune veraltet

Koalition und SPD verlangen Maßnahmen für energieintensive Betriebe

Bundestag lehnt strenge Auflagen für Gasförderung ab

10.05.2012

Wetterdienst erweitert Angebot kostenloser Wetterwarnungen

Merkel will bei G8-Gipfel auf mehr Klimaschutz dringen

Forscher entwickeln künstliches Blatt zur Energieerzeugung

Stromgestehungskosten für erneuerbare Energien - Studie aktualisiert


UNESCO Bildung für nachhaltige Entwicklung UNESCO Projekt: endlich-handeln