Klimawissen in spannenden Medienformaten zu präsentieren, das haben sich Potsdamer Klimaforscher und Medienschaffende zur Aufgabe gemacht. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) starten ein gemeinsames Projekt, um Kommunikationsstrategien zum Klimawandel zu entwickeln.
Die Anfang Oktober gegründete Climate Media Factory (CMF) möchte Themen des Klimawandels und seiner Folgen vermitteln. Im Fokus des Informationstransfers stehen Schwellen- und Entwicklungsländer.
PIK und HFF entwickeln Medienkonzepte zum Thema Klimawandel und dessen Folgen Klimawissen in spannenden Medienformaten zu präsentieren, das haben sich Potsdamer Klimaforscher und Medienschaffende zur Aufgabe gemacht. Das Potsdam-Institut für Klimafolgenforschung (PIK) und die Hochschule für Film- und Fernsehen „Konrad Wolf“ (HFF) starten ein gemeinsames Projekt, um Kommunikationsstrategien zum Klimawandel zu entwickeln. Die Anfang Oktober gegründete Climate Media Factory (CMF) möchte Themen des Klimawandels und seiner Folgen vermitteln. Im Fokus des Informationstransfers stehen Schwellen- und Entwicklungsländer.
Die Auswirkungen des Klimawandels auf Gesellschaften sind vielfältig und die damit verbundenen Probleme und Risiken komplex. „Die Klimafolgenforschung leistet hier einen wichtigen Beitrag und entwickelt nachhaltige Lösungen. Die wissenschaftlichen Erkenntnisse werden in Medien und Öffentlichkeit aber oft unzureichend dargestellt. Was fehlt, ist eine problemorientierte Wissensvermittlung“, sagt Jürgen Kropp, Leiter des Nord-Süd-Projekts am PIK und Mit-Initiator der Climate Media Factory. Gemeinsam mit Medienwissenschaftlern und -praktikern der HFF entwickeln die Klimaforscher Ideen, wie sich das Klimawissen für verschiedene Konsumenten- und Nutzergruppen medial aufbereiten lässt.
„Die komplexen Forschungsergebnisse in eine allgemeinverständliche Botschaft zu packen, das ist unsere Aufgabe. Wir setzen Klimawissen audiovisuell um und präsentieren es in spannenden Medienformaten. Das von uns untersuchte Spektrum reicht vom Wissenschafts-TV-Format bis hin zu Serien und Computerspielen. Eine Idee ist es, die Wissenschaftsinhalte medienübergreifend zu nutzen. Das heißt vom TV-Format bis zum Webcast ist alles möglich“, sagt Klaus Dieter Müller von der HFF und Leiter der IBF Medien GmbH.
Die Medienprodukte sollen gezielt dort eingesetzt werden, wo eine mediale Sensibilisierung besonders notwendig erscheint und Nutzer sowie Produzenten solche ‚Klimamedien’ nachfragen. „Das sind Regionen in Schwellen- und Entwicklungsländern, die besonders stark von den Folgen des Klimawandels betroffen sind oder sein werden. Es ist höchste Zeit, dass gerade hier Informationen über Zusammenhänge des Klimawandels, Klimaschutzoptionen und Anpassungsmöglichkeiten vermittelt werden“, sagt Jürgen Kropp. Die HFF verfügt über ein breites Wissen in der Vermittlung von Inhalten über Kulturgrenzen hinweg und bringt zahlreiche Kontakte aus Kooperationen in Schwellen- und Entwicklungsländern mit ein.
Das vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) geförderte Projekt startet mit einer sechsmonatigen Screeningphase, in der die Projektpartner für wichtige Lösungsansätze zwei Modellkonzepte mit Vorbildcharakter erarbeiten.
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