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Neues Berliner Blockheizkraftwerk spart 40 Prozent Energie und 60 Prozent CO2 (27.10.2009)

Ein modernes Blockheizkraftwerk (BHKW) der Berliner Energieagentur versorgt jetzt 734 Wohnungen der GEWOBAG im Berliner Wohngebiet an der Rathausstraße (Mariendorf) mit Heizwärme und 682 Wohnungen mit Trinkwarmwasser. Der zusätzlich durch Kraft-Wärme-Kopplung (KWK) erzeugte Strom wird ins lokale Netz eingespeist. Wärme kann durch das neue BHKW kostengünstiger bereitgestellt werden, als es durch die bisherige Kesselanlage möglich gewesen wäre.


GEWOBAGDer Nutzungsgrad dieses BHKW mit Kraft-Wärme-Kopplung ist sehr hoch: Über 90 Prozent der zugeführten Primärenergie, in diesem Fall Erdgas, verlassen das kleine Kraftwerk wieder als nutzbare Endenergie in Form von Strom und Wärme. Über 1.100 Megawattstunden liefert es pro Jahr. Durch diese hocheffiziente und umweltfreundliche Technologie spart es gegenüber einer herkömmlichen Energieversorgung jährlich 151 Tonnen klimaschädliches Kohlendioxid ein. "Damit lösen wir erneut einen Teil unserer Zusagen gegenüber dem Land Berlin ein", sagt Hendrik Jellema, GEWOBAG-Vorstand. Im Rahmen einer Klimaschutzvereinbarung hat sich die GEWOBAG mit weiteren städtischen Wohnungsunternehmen zu erheblichen CO2-Einsparungen verpflichtet.

Die Kosten für das BHKW hat die Berliner Energieagentur (BEA) als Contractor übernommen. Ihre Spezialisten haben sich um die Installation und die Inbetriebnahme gekümmert. Sie sind auch für die weitere Wartung und Instandhaltung der Anlage verantwortlich. Mittels Fernüberwachung können sie den Betriebsablauf permanent überprüfen und so dafür sorgen, dass die Anlage immer optimal eingestellt ist.

Das BHKW in der Rathausstraße - eine G-Box 50 der 2 G Bio-Energietechnik GmbH - hat eine elektrische Leistung von 48 kW und eine thermische Leistung von 97 kW. Im Vergleich zur ungekoppelten Produktion von Strom und Wärme sind dabei eine Primärenergie-Einsparung von 40 Prozent und eine CO2-Einsparung bis zu 60 Prozent möglich. "Wir schonen damit die Umwelt und den Geldbeutel unserer Kunden", sagt BEA-Geschäftsführer Michael Geißler. Als technischer Dienstleister bindet die Berliner Energieagentur das kleine Kraftwerk hydraulisch und regelungstechnisch so ein, dass der Wirkungsgrad der bestehenden Heizanlage entscheidend verbessert wird. Der vom BHKW erzeugte Strom wird ins lokale Netz eingespeist, die Erlöse dienen der Refinanzierung der Anlage.


Quelle: GEWOBAG


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