"Die Energie- und Klimakooperation mit US-Bundesstaaten ist von zentraler Bedeutung für eine erfolgreiche Klimapolitik" sagte die Parlamentarische Staatssekretärin Katherina Reiche heute im Gespräch mit Gouverneur des US-Bundesstaates Delaware, Jack Markell. "In einer engen Zusammenarbeit im Klimaschutz zwischen Deutschland und den US-Bundesstaaten liegen für beide Seiten große Chancen, mit enormem wirtschaftlichen Potenzial.", so Reiche weiter.
Gouverneur Markell hat Deutschland als Ziel seiner ersten Auslandsreise gewählt, um sich persönlich von den Erfolgen deutscher Lösungsansätzen im Bereich der Erneuerbaren Energien zu informieren. Deutschland habe, so Markell, erfolgreich gezeigt, wie man wirtschaftliches Wachstum sinnvoll mit Klimaschutzmaßnahmen verbinden kann. Selbst plant Gouverneur Markell derzeit den größten Offshore Windpark der USA vor der Küste Delawares und ist besonders daran interessiert, die Zusammenarbeit mit deutschen Unternehmen zu intensivieren. "Gerade im Bereich der Erneuerbaren Energien sind deutsche Unternehmen weltweit führend. Durch ein verstärktes Engagement der USA bei den Erneuerbaren Energien ergeben sich neue Geschäftsfelder. Wir wollen deutsche Unternehmen dabei unterstützen, dass sie auf diesem Zukunftsmarkt eine starke Rolle spielen.", so Reiche.
Weiterer Gegenstand des Gesprächs zwischen Frau Reiche und Herrn Markell war die Initiative "Transatlantische Klimabrücke" der Bundesregierung. Ziel der Transatlantischen Klimabrücke ist es, eine verstärkte Zusammenarbeit zu Klima- und Energiefragen auf beiden Seiten des Atlantiks zu fördern und energiepolitisch aktive Kräfte miteinander zu vernetzen. Frau Reiche betonte, dass sich die Bundesregierung über eine aktive Einbindung des US-Bundesstaates Delaware in die Klimabrücke freuen würde.
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