Brüssel - Die Europäische Kommission will Konsequenzen aus dem Cyber-Angriff auf das Handelssystem mit Verschmutzungsrechten ziehen. So sollen die Richtlinien für die Internet-Sicherheit überarbeitet werden, teilte die Behörde am Donnerstag in Brüssel mit. Nach Angaben der Kommission waren am 28. Januar gefälschte Emails versandt worden, in denen die Empfänger aufgefordert wurden, sich auf einer - gefälschten - Internet-Seite anzumelden und so den Betrügern die Zugangsdaten zu verraten.
Die Kommission sei von den Niederlanden und Norwegen verständigt worden und habe daraufhin alle EU-Mitgliedstaaten gewarnt. Dennoch seien einige betrügerische Transaktionen vollzogen worden. Die Sicherheit der EU-Gemeinschafts- und Zentralregister seien aber nicht gefährdet gewesen. Die Kommission arbeite jetzt daran, die gefälschte Website dauerhaft zu schließen und neue Richtlinien vorzulegen.
Im Emissionshandel wird der nach EU-Recht in den einzelnen Mitgliedstaaten zulässige nationale Höchstausstoß von Kohlendioxid (CO2) auf die Kraftwerksindustrie und andere Industriezweige verteilt. Wer mehr CO2-Emissionsrechte benötigt, als ihm zugeteilt wurden, kann sie sich bei anderen Marktteilnehmern im Börsenhandel kaufen und teilweise ersteigern. Die Obergrenze sinkt mit der Zeit, wodurch die Industrie zur Erforschung und zum Einsatz von saubereren Technologien ermuntert werden soll.
Quelle: dpaLesen Sie auch:
Emissions trading: Commission takes action over cyber attacks on EU ETS account holders hier
Umwelthilfe: Bundesregierung zeigt bei Kleinlastern wieder ein Herz für Klimakiller
EU: Deutschland wird wahrscheinlich EU-Klimaziel übertreffen
Sarkozy will Devisensteuer für Klimaschutz ab 2011
Klima: Kommission präsentiert Post-Kopenhagen-Strategie im Europaparlament
NABU: Zerstörung von Mooren, Wäldern und Auen kostet Millionen und untergräbt Klimaziele
Weltklimarat IPCC bekommt Kontrollgremium
10.03.2010Klima-Allianz kritisiert Investitions-Vorhaben von E.ON: riskant für Klima und Anleger
Krise dämpft Eon-Geschäfte - Bernotat geht
Optische Chips reduzieren Internet-Energieverbrauch
Frost & Sullivan: Deutschland bleibt führend bei Biogasanlagen
Umweltbundesamt gibt Tipps: Tourismus und Nachhaltigkeit geht gut zusammen
PIK-Studie: Ruhende Sonne würde globale Erwärmung kaum abschwächen
DIW: Fast jeder zwanzigste Arbeitnehmer arbeitet im 'grünen Bereich'
Umstieg lohnt: Erneuerbare Wärme gewinnt den Heizkostenvergleich
09.03.2010EU-Kommission erlaubt Beihilfe für Klimaschutzprojekt bei ArcelorMittal
Röttgen prüft Hilfe für klimabedrohte Malediven
Wuppertal Institut erforscht private und betriebliche Nutzung von Elektrofahrzeugen
Interaktion von Individuen als Hoffnungsschimmer für das Weltklima?
CO2-Bilanz im Fernsehen: 'Eine richtig durchschnittliche Familie'
Energieverbrauch 2009 so niedrig wie vor 40 Jahren
Deutscher Klimapreis der Allianz Umweltstiftung 2010 verliehen
Studie: Export alter Elektrogeräte schadet globalem Klima- und Umweltschutz
EU: UN-Klimavertrag könnte doch erst 2011 kommen
08.03.2010Schweiz: Bundesrat ebnet Weg für klimafreundliche und energieeffiziente Gebäudesanierungen
Merkel warnt vor Stillstand im Klimaschutz
Südafrika nominiert Tourismusminister zum UN-Klimachef
Sarkozy fordert Finanzhilfe für Atomindustrie
BEE: Regierungskoalition konterkariert ihre Bekundungen zu Erneuerbaren Energien
dena-Gutachten: Deutschland braucht Stromspeicher
Bayern will Steuerfreiheit für Elektro-Autos
05.03.2010Germanwatch kritisiert:Koalition verwässert Klimaversprechen der Bundesregierung
EU: Zweiter Teil des 4-Milliarden-Euro-Pakets geht an 43 Gas- und Stromprojekte
Das Jahr 2009 brachte einen Förderrekord bei Erneuerbaren Energien im Wärmebereich
Röttgen: Hightech entscheidend für Klimaschutz
Methangas blubbert aus dem sibirischen Meeresgrund
Bilanz: Treibhausgasemissionen sind 2009 um 8,4 Prozent gesunken
04.03.2010Klimawandel stellt Ballungsräume vor große Herausforderungen
Umwelthilfe: Steuer-Pläne bei Dienstwagen sind klimaschädlich
EU stellt 2,3 Milliarden für Energieprojekte bereit
Studie: Stahl kommt bei der Klimavorsorge eine Schlüsselrolle zu.
Fahrerlos, energieeffizient und flexibel: Neue Bahn für Flughäfen
PwC-Studie: Appetit auf CO2-arme Wirtschaft