Brüssel - Die Europäische Union setzt sich verbindliche Zielvorgaben für Wirtschaft, Bildung und Klimaschutz in den nächsten zehn Jahren. Die Staats- und Regierungschefs wollen auf ihrem EU- Gipfel an diesem Donnerstag in Brüssel den neuen Zehnjahresplan der EU beschließen, der das Wirtschaftswachstum ankurbeln soll.
«Wir können die neue Strategie nun annehmen und damit beginnen, uns auf die Umsetzung zu konzentrieren», schreibt EU-Ratspräsident Herman Van Rompuy in seiner am Dienstag veröffentlichten Einladung zu dem Treffen. Er hoffe auf eine Zustimmung «ohne große Diskussionen».
Die EU-Mitgliedsländer wollen sich dazu verpflichten, fünf Kernziele bis 2020 zu erreichen. So sollen 75 Prozent der Bevölkerung zwischen 20 und 64 Jahren einen Job haben. Drei Prozent der Wirtschaftskraft der EU werden künftig in Forschung und Entwicklung fließen. Beim Umweltschutz sollen klimaschädliche Emissionen im Vergleich zum Jahr 1990 um mindestens 20 Prozent sinken. Der Anteil der Schulabbrecher soll auf unter zehn Prozent eines Jahrgangs sinken, und 40 Prozent der Erwachsenen sollen einen Hochschulabschluss erreichen. Die Zahl der armutsgefährdeten Menschen wollen die Staaten um 20 Millionen senken.
Auf dem Gipfel im März hatten sich die Staaten nur im Grundsatz, nicht aber auf die Details des Planes einigen können. Einige Länder, allen voran Deutschland, wollten sich keine konkreten Zielvorgaben von der EU machen lassen. Insbesondere das Bildungs- und Armutsziel war umstritten. Inzwischen hat die Bundesregierung aber eingelenkt. Diplomaten haben bei Treffen im Vorfeld des Gipfels Ziele formuliert, mit denen alle Länder leben können. Die Staaten können sich zudem eigene nationale Ziele setzen.
Audi startet Elektroautoflotte in München
KfW: Förderprogramme leisten elementaren Beitrag beim Ausbau Erneuerbarer Energien
Frankreich investiert 15 Mrd. Euro in Offshore-Windanlagen
Studie: Deutsche fahren wieder auf starke Autos ab
21.10.10: Energieeffizienz in Gebäuden in Bulgarien und Rumänien
08.09.2010Verärgert: Österreich will Sondertreffen mit Deutschland zu Atom
Deutsch-chinesische Kooperation will Satellit zur Treibhausgas-Überwachung entwickeln
LobbyControl fordert Offenlegung von Atom-Vertrag
CO2-Abscheidung – eine ‚Energiebrücke’ ins Nichts?
Windbranche fürchtet nach Atom-Deal Flaute
Klimaschutz: Schifffahrt will weltweit weg vom Schweröl
07.09.2010Hauseigentümer kritisieren «Sanierungs-Zwang»
Telekom gibt Startschuss für Aufbau intelligenter Stromnetze
Der Atomdeal spaltet die Republik
BDEW zum Energiekonzept: Vor allem der Wettbewerb und KWK kommen zu kurz
Schweiz will Schutz der Biodiversität verstärken
Kommission startet Umfrage über EU-Politik zur biologischen Vielfalt
Biologisch vielfältige Wälder lohnen sich auch im Klimaschutz - Kritik an REDD
Deutschland und Japan arbeiten bei Elektromobilität zusammen
Nach Atomkompromiss: Kommunale Versorger wollen Ausgleich
06.09.2010Europa ist bei der Atomenergie gespalten
Klimawandel gefährdet ausreichende Pflanzenbestäubung
Wissenschaft will alte Satellitendaten für künftige Klimaforschung nutzen
WWF legt Analyse durch Ökoinstitut vor: Energiewende ausgebremst
Brüderle und Röttgen legen Energiekonzept vor
05.09.2010CO2-Abscheidung: Vielversprechende Test-Ergebnisse
Energiedebatte lässt Wüstenstrom-Projekt außen vor
Schwarz-Gelb spielt bei Atom auf Risiko
04.09.2010Ontario/Kanada: Kohleausstieg für 2014 beschlossen
03.09.2010Regierung bei Atomfrage auf der Zielgeraden
Regierung kommt bei Energiekonzept in Sachen Energieeffizienz voran
Ermittler sichern Millionen bei Umsatzsteuerbetrügern
UN: Berlin muss über eine Milliarde für Klimaschutz zahlen
Schweizer Erfolgsbilanz: 46 Fernwärmenetze mit erneuerbarer Energie gehen in Betrieb
Siemens ermittelt Deutschlands grünste Stadt
Zeitung: Wulff sieht Grenze für AKW-Laufzeiten bei neun Jahren
02.09.2010«Süddeutsche»: Umweltministerium rügt Atomgutachten
UN erwarten erste Geldmittel für Klimaschutz
Klimawandel begünstigt Hurrikan-Entstehung
Koalition will Atomfrage am Sonntag abräumen
Klimawandel: Durchschnittstemperaturen steigen, mehr heiße Tage
Es fehlt ein faires und grünes Handy : Germanwatch fordert mehr Nachhaltigkeit
Ökodesign-Richtlinie: 'Top Runner'-Prinzip ist Leitbild
Autoexperten: Industrie könnte viel klimafreundlichere Pkw bauen