Gefördert durch das Bundesministerium für Umwelt, Naturschutz und Reaktorsicherheit (BMU)
Quelle: ergonoMedia/photocase.com und sepphuberbauer/photocase.com

14.06.2010

Neue Runde beim österreichischen Klimaschutzpreis: Neue Impulse für den Klimaschutz gesucht

Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz gaben heute den Startschuss für den diesjährigen Klimaschutzpreis. Das dritte Jahr in Folge werden Österreicherinnen und Österreicher eingeladen, ihre Klimaschutzprojekte in vier Kategorien einzureichen, eine qualifizierte Jury bewertet diese und die besten werden ausgezeichnet. Der ORF begleitet den Wettbewerb mit Berichten im Servicemagazin "Konkret".

"Die Ölkatastrophe in Mexiko führt uns vor Augen, dass wir verantwortungsvoller mit unserer Umwelt umgehen müssen, um weitere Katastrophen zu verhindern. Ein Umdenken in der Energieversorgung ist genauso notwendig, wie ein umweltbewusster und klimafreundlicher Lebensstil. Von dem Engagement für den Klimaschutz profitiert ganz Österreich: Durch die Schaffung von 'green jobs' und mehr Lebensqualität. Der Österreichische Klimaschutzpreis holt jene vor den Vorhang, die schon heute herausragende Projekte für mehr Klimaschutz umsetzen", erklärt Umweltminister Niki Berlakovich.

österreichischer KlimaschutzpreisFür den ORF ist es Teil seines öffentlich-rechtlichen Auftrags, Informations- und Kommunikationsplattform für den Klimaschutz zu sein. ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz: "Bewusstseinsbildung und Engagement zum verantwortlichen Umgang mit unserer Umwelt ist nicht nur uns selbst ein wichtiges Anliegen, sondern auch den Menschen, die die Fernsehprogramme des ORF sehen, Radio hören oder unsere Online-Angebote nutzen. Gute Quoten, hervorragende Umfrageergebnisse und durchwegs positive Rückmeldungen bestätigen unser Engagement für den Klimaschutz." Mit der Initiative "Unser Klima: Ein Planet. Ein Ziel." hat der ORF den Klimaschutz, neben "bewusst:gesund", als einen seiner beiden zentralen Inhalte verankert.

Vier Kategorien - Neu: "Regionen & öffentlicher Raum"
Neu beim Klimaschutzpreis 2010 ist die Kategorie "Regionen & öffentlicher Raum", die Vereine, Gemeinden und andere Akteure im öffentlichen Raum anspricht. KMUs und landwirtschaftliche Betriebe können in der Kategorie "Landwirtschaft & Gewerbe" einreichen. Die Kategorie "Industrie & Großbetriebe" richtet sich an diejenigen Betriebe, die Klimaschutz und entsprechende Projekte in die Gesamtstrategie des Unternehmens integriert haben. Einrichtungen, Schulen oder Vereine können ihre Projekte in der Kategorie "Alltag & Ideen" einreichen.

Ihre Ideen für unser Klima
Ab sofort bis 31. August können innovative Projekte, Konzepte und Ideen unter http://klimaschutzpreis.ORF.at bzw. www.klimaschutzpreis.at eingereicht werden. Dann nominiert eine Fachjury die vier besten Einreichungen pro Kategorie - als Entscheidungskriterien zählen neben Wirksamkeit für den Klimaschutz, Vorbildwirkung sowie Energie- und Kosteneffizienz auch Innovationsgrad und Kreativität. Im Oktober präsentiert das ORF-Servicemagazin "Konkret" (Mo-Fr, 18.30 Uhr, ORF 2) die nominierten Projekte und lädt die Öffentlichkeit dazu ein, über die Sieger per Telefon und online abzustimmen. Claudia Reiterer, "Konkret"-Moderatorin und engagierte Klimaschützerin: "Die Vorbildprojekte aus den Vorjahren zeigen, dass es viele innovative Möglichkeiten gibt, um das Klima zu schützen und dass sich Klimaschutz in der Regel auch rechnet. Solche Lösungen will unser Publikum sehen!"

Die besten vor den Vorhang
Am 8. November ist es dann so weit: Die Siegerinnen und Sieger des Österreichischen Klimaschutzpreises 2010 werden in der Aula der Wissenschaften (1010 Wien) prämiert und im ORF präsentiert. Umweltminister Niki Berlakovich und ORF-Generaldirektor Alexander Wrabetz überreichen die vom österreichischen Künstler Thomas Stimm entworfenen, farbenprächtigen Bronze-Statuetten in Blumenform sowie die offiziellen Urkunden. Dazu erhalten die Gewinnerinnen und Gewinner auch das Recht, die Auszeichnung in Kombination mit dem Logo des Österreichischen Klimaschutzpreises zu führen.

Das Know-how hinter dem Österreichischen Klimaschutzpreis Hinter dem Österreichischen Klimaschutzpreis steht - neben dem ORF und dem Lebensministerium - ein Partnernetzwerk mit klima:aktiv und der Österreichischen Energieagentur. Die Fachjury setzt sich aus Vertreterinnen und Vertretern des Lebensministeriums, des ORF, der Wissenschaft, NGOs, der Wirtschaft und eines Bundeslandes zusammen. Neu in der Jury sind Dr. Thomas Lindenthal vom Zentrum für globalen Wandel und Nachhaltigkeit an der Universität für Bodenkultur; Marianne Pirsch, Vorstand Eine Welt Handel AG und Vorjahres-Preisträgerin; Mag. Peter Molnar, Geschäftsführer Klimabündnis sowie Dr. Sigrid Sapinsky, Energie Tirol.

Die Termine im Überblick:
Start der Online-Anmeldung: 14. Juni 2010
Ende der Einreichfrist: 31. August 2010 Publikumsabstimmung: Oktober 2010
Preisverleihung: 8. November 2010
Weitere Informationen: http://klimaschutzpreis.ORF.at


Quelle: Lebensministerium

© österreichischer Klimaschutzpreis



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